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MEGGEN: 200 Hochstammbäume werden gepflanzt

Die Gemeinde Meggen setzt die Öko­ver­netzung um. Bereits im Frühjahr sind erste Massnahmen für ökologische Aufwertungen in der Megger Land­wirt­schaft vorgesehen.
In Meggen soll der Bestand an ungedüngten Mähwiesen erhöht werden. (Bild pd)

In Meggen soll der Bestand an ungedüngten Mähwiesen erhöht werden. (Bild pd)

Im diesjährigen UNO-Jahr der Biodiversität (Artenvielfalt) startet in Meggen die Umsetzung des sechs Jahre dauernden Projekts zur Ökovernetzung. Zum Start lanciert die Projektgruppe im Frühjahr 2010 eine Pflanzaktion von rund 200 Hochstammbäumen. Die Obst- oder Einzelbäume wie Eichen und Linden werden durch die Projektgruppe beschafft und interessierten Landwirten vergünstigt abgegeben.

Aufwertung naturnaher Lebensräume
Die Ökovernetzung bezweckt die Förderung der räumlichen Vernetzung sowie Erweiterung und qualitativen Aufwertung von naturnahen Lebensräumen in der Gemeinde Meggen. Ziel der Ökovernetzung ist es, Tier- und Pflanzenarten standortgerecht zu fördern. So sollen beispielsweise künftig auf Bauernhöfen mehr Schwalben und Fledermäuse nachgewiesen werden, und in der Landschaft sollen Arten wie Distelfink, Zauneidechse, Ringelnatter, Wiesenfalter, aber auch Dornensträucher und Bäume mehr vorkommen. Dazu wurden 17 Umsetzungsziele erarbeitet, wie den Bestand an ungedüngten Mähwiesen zu erhöhen, mehr Bäume zu pflanzen oder geeignete Waldränder aufzuwerten.

Die beteiligten Megger Landwirte verpflichten sich freiwillig zu betriebsindivduell vereinbarten Massnahmen und erhalten für diese Leistungen Vernetzungs- und Ökoqualitätsbeiträge.

zim

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