MEGGEN: Angelfluh: Abbruch ist unumgänglich

Seit bald 15 Jahren lottert das Megger Restaurant Angelfluh vor sich hin. Den Behörden ist das ein Dorn im Auge. Das Gebäude ist kaum noch zu retten.

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Die einst stolze «Angelfluh» in Meggen. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die einst stolze «Angelfluh» in Meggen. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das ehemalige Restaurant ist seit rund 15 Jahren geschlossen. In einem entsprechend trostlosen Zustand präsentiert sich die Aussenfassade des Gebäudes.

Der Megger Gemeindeammann Arthur Bühler bedauert, dass die raumplanerischen Möglichkeiten an dieser Seeuferpromenade nicht genutzt werden. Und: Am derzeitigen Zustand wird sich so bald wohl nichts ändern. Seit dem Ableben der Eigentümerin im letzten Jahr gehört das Grundstück einer Erbengemeinschaft. Bis zur Regelung des Nachlasses bleibt offen, wem das Grundstück letztendlich zufällt und was mit der Angelfluh dann passieren wird. So lange wird auf dem Terrain nach Angaben des eingesetzten Erbenvertreters nichts Entscheidendes passieren.

Diese Einschätzung wird auch von Gemeindeammann Bühler gestützt: «Die Behörden haben weder Kenntnis von einem Konzept noch von irgendwelchen Ideen, wie es mit dem Haus weitergehen soll.» Für Bühler steht jedoch bereits heute fest, dass vor einem etwaigen Neubeginn der Abbruch des bestehenden Hauses unabdingbar sein wird.

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.