MEGGEN: Ertragsüberschuss nur dank Sondersteuern

Dank einem regen Liegenschaftshandel in der zweiten Jahreshälfte und Sondersteuern resultierte in der Jahresrechnung 2012 ein Ertragsüberschuss von gegen 4 Millionen Franken. Der Umsatz der Gemeinde Meggen betrug 48,9 Millionen Franken.

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Blick auf die Gemeinde Meggen. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Blick auf die Gemeinde Meggen. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Die Prognosen im Sommer 2012 zeigten für die Gemeinde Meggen mit Rückgängen bei den ordentlichen Steuern ein düsteres Bild. Diese Mindererträge trafen mit 2,9 Millionen Franken schlussendlich auch ein, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Meggen zur Jahresrechnung 2012 vom Donnerstag. Dank einem sehr regen Liegenschaftshandel in der zweiten Jahreshälfte und weiterer Sondersteuereinnahmen konnte der Rückgang bei den ordentlichen Steuern mehr als wettgemacht werden.

Der Ertragsüberschuss soll für einen Steuerrabatt von 10 Prozent eingesetzt werden. Weiter wird der Energiefonds gespiesen. Zudem erfolgt eine Einlage auf das Konto Solidaritätsleistungen. Der Rest von rund 587'000 Franken soll als Einlage ins Eigenkapital verwendet werden. Die Gemeindeversammlung vom 6. Mai 2013 wird darüber entscheiden.

5,2 Millionen Franken investiert

Die Gemeinde Meggen hat im Jahr 2012 mit 5,2 Millionen Franken kräftig investiert. Dabei handelte es sich vor allem um Investitionen in Infrastrukturanlagen wie die Sanierung des Zentralschulhauses 1 und in den allgemeinen Tiefbau. So wurden Strassen saniert, alte Wasserleitungen ersetzt und das Leitsystem der Wasserversorgung erneuert.

Verhaltener Optimismus

Gemeindeammann HansPeter Hürlimann blickt verhalten optimistisch in die Zukunft: «Damit die Attraktivität von Meggen erhalten bleibt, braucht es immer wieder verantwortungsvolles Handeln und eine mit Weitsicht geführte Politik. Wegweisende raumplanerische Instrumente geben Meggen die Chance, dass wir uns auch in Zukunft ausgewogen und moderat entwickeln können.»

pd/zim