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MEGGEN: Golfplatz Meggen: Investor ist einen Schritt weiter

Grünes Licht für einen Golfplatz in Meggen: Der Luzerner Regierungsrat hat die Änderung des Zonenplans ein zweites Mal genehmigt.
Die beiden Grundeigentümer und Vertreter der IG Golf Meggen Franz Sigrist (links) und Fredi Scherer (rechts) sowie Investor Josef Schuler freuen sich über den Entscheid des Luzerner Regierungsrates. (Bild: PD)

Die beiden Grundeigentümer und Vertreter der IG Golf Meggen Franz Sigrist (links) und Fredi Scherer (rechts) sowie Investor Josef Schuler freuen sich über den Entscheid des Luzerner Regierungsrates. (Bild: PD)

Im November 2010 stimmten die Megger einer Teilrevision des Zonenplans zu und sprachen sich für den Bau eines Golfplatzes aus. Der Regierungsrat des Kantons Luzern genehmigte die Zonenplanänderung und wies die von benachbarten Grundeigentümern erhobenen Verwaltungsbeschwerden ab.

Gegner des Golfplatzprojekts zogen diesen Entscheid an das Verwaltungsgericht weiter. Das Verwaltungsgericht hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache an die Luzerner Regierung zurück, weil der Kanton nicht abschliessend klärte, ob die Umzonung der Landwirtschaftsfläche in eine Golfplatzzone mit dem Raumplanungsrecht des Bundes vereinbar sei.

Der geplante Standort in Vordermeggen. (Bild: Neue LZ)

Der geplante Standort in Vordermeggen. (Bild: Neue LZ)

Nun hat der Luzerner Regierungsrat die Änderung des Zonenplans im Gebiet des Golfplatz Meggen und somit die Umzonung in die Sport- und Freizeitzone gutgeheissen. Sie sei mit den Zielen und Grundsätzen der Raumplanung vereinbar, heisst es in der Begründung. Die dagegen eingereichte Beschwerde wurde abgewiesen. Zudem habe die Gemeinde «den Nachweis des öffentlichen Bedürfnisses für eine Public-Golfanlage in Meggen erbracht.»

In seinen Erwägungen hält der Regierungsrat fest, dass die Zuweisung des Golfplatzareals zur Zone für Sport- und Freizeitanlagen Golf sowie die Einzonung im Gebiet Bächtenbühl in die Wohnzone grundsätzlich recht- und zweckmässig sind und mit dem Richtplan übereinstimmen.

Der Golfplatz soll in Vordermeggen, nahe der Grenze zu Luzern auf 52 Hektaren realisiert werden. Geplant ist eine 9-Loch-Anlage inklusive Golfhaus mit öffentlichem Restaurant und 14 Gästezimmern.

Als nächster Schritt wird nun ein Gestaltungsplan ausgearbeitet. Danach will Investor Josef Schuler das Baugesuch einreichen.

Auszug aus dem Entscheid des Regierungsrates

Fruchtfolgeflächen: Dank der detaillierten Erfassung der Bodenverhältnisse erhöht sich der Anteil an Fruchtfolgeflächen im Golfplatzgebiet gegenüber der bisherigen Berechnung um 6,3 Hektaren. Im Kanton Luzern ist die langfristige Sicherstellung der Fruchtfolgeflächen nach Angaben des Bundes gefährdert, weshalb Massnahmen zu deren Erhalt zu treffen sind. Fruchtfolgeflächen sind Areale wie Ackerflächen und Kunstwiesen, auf denen von Jahr zu Jahr andere Lebensmittel angebaut werden können.

Bedarf für Golfplatz: Der Regierungsrat hält fest, dass das Areal auch Erholungssuchenden sowie Spaziergängern zur Verfügung steht, unter anderem mit einem öffentlich zugänglichen Restaurant, einem öffentlichen Wanderweg sowie zwei Grillstellen. Der Wanderwegnetz wurde aufgewertet, unter anderem mit Obsthochstammbäumen und Läubbäumen. «Ein direkter Weg zwischen dem Gebiet Äbnet und Ober Seeberg an bester Aussichtslage mit Blick auf den See wird realisiert», so der Regierungsrat.

Bedarf für Wohnzone: Die neue dreigeschossige Wohnzone Bächtenbühl ist eng mit dem Golfplatz verknüpft. Der Regierungsrat begründete im aufgehobenen Entscheid die Recht- und Zweckmässigkeit dieser Wohnzone im Wesentlichen damit, dass diese in einem engen Zusammenhang mit der Realisierung des Golfplatz stehe, weil die Gehöftgruppe Kreuzbuch im Perimeter des Golfplatzes liege und für den geplanten Parkplatz abgerissen werden müsse. Die Einzonung diene aber nicht nur als Ersatz für den verlorenen Wohnraum, sondern ermögliche auch die Schaffung von preisgünstigen Wohnungen, was im öffentlichen Interesse liege.

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