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MEGGEN: Kennedy-Mord: Oswalds Spuren führen nach Meggen

Am College in Churwalden wollte Lee Harvey Oswald Kulturverständnis studieren – er tauchte allerdings nie auf. Ein Megger erinnert sich, wie die Interpol in Churwalden nach dem mutmasslichen Kennedy-Attentäter forschte.
Rahel Schnüriger
Lee H. Oswald (Bild: Privatarchiv)

Lee H. Oswald (Bild: Privatarchiv)

Sie wollte mit Vorlesungen in Philosophie, Ethik und vergleichenden Religionswissenschaften das Verständnis für kulturelle Vielfalt und für ein friedliches Zusammenleben von Nationen fördern. Es war eine spezielle Schule, für die sich der mutmassliche Kennedy-Attentäter Lee Harvey Oswald als 20-Jähriger am 19. März 1959 einschrieb. Die Bündner Hans und Theres Casparis haben das Albert Schweitzer College in Churwalden bei Chur unter dem Eindruck des Zweiten Weltkriegs gegründet, weil sie die Verfeindung der Völker schockiert hatte.

Von Interpol in Churwalden

Ihr 68-jähriger Sohn Claudio wohnt heute mit seiner Frau in Meggen. Er erinnert sich noch genau an die Zeit, als seine Eltern das Albert Schweitzer College führten: Dass der spätere Kennedy-Attentäter Oswald trotz Anmeldung und bezahlter Einschreibegebühr nie in Churwalden auftauchte, war nicht sonderlich ungewöhnlich.

Als allerdings plötzlich Interpol im Bauerndorf auftauchte und im Auftrag seiner Mutter Oswalds Spuren sammelte, brannte sich der Name bei der Familie Casparis ein – und tauchte Jahre später wieder auf, als Lee Harvey Oswald als mutmasslicher Mörder von John F. Kennedy wieder auftauchte. Wer weiss, ob Kennedy noch leben würde, wenn Oswald die friedensstiftende Schule in der Schweiz besucht hätte?

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