MEGGEN: Meggen: Projekt zur Ökovernetzung gestartet

Quantität und Qualität von ökologisch wertvollen Flächen sollen in Meggen erhöht werden. Die Gemeinde initiiert ein entsprechendes Projekt.

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Meggen hat viele Blumenwiesen. Nun sollen Ökoflächen vernetzt und aufgewertet werden. (Bild pd)

Meggen hat viele Blumenwiesen. Nun sollen Ökoflächen vernetzt und aufgewertet werden. (Bild pd)

Noch knapp die Hälfte des gesamten Megger Bodens, etwa 340 Hektaren, wird landwirtschaftlich genutzt. Die Megger Landwirtschaft sei überdurchschnittlich extensiv, und der Anteil an Ökoflächen sei mit 17 Prozent der Nutzfläche im kantonalen Vergleich sehr hoch, wie die Gemeinde in einer Mitteilung vom Mittwoch bekannt gibt.

Die Gemeinde Meggen hat nun ein so genanntes Ökovernetzungs-Projekt lanciert, nachdem zahlreiche Landwirte an einer Informationsveranstaltung Ende März ihr Interesse dafür signalisierten. Dazu wurde vom Gemeinderat eine Projektgruppe eingesetzt. Die Gruppe soll aufgrund des Ist-Zustandes für die Projektdauer von sechs Jahren die Wirkungs- und Um­setzungsziele definieren, welche die vorgesehenen Massnahmen zur ökologischen Aufwertung beschreiben.

Dabei sollen nicht nur das Landwirtschaftsgebiet, sondern auch das angrenzende Siedlungsgebiet und die Waldränder mitberücksichtigt werden. Bis Ende Jahr soll das entsprechende Projekt beim Kanton eingereicht werden, sodass ab 2010 mit der Umsetzung in der Natur begonnen und die entsprechenden finanziellen Anreize für die Bauern ausgelöst werden können.

ost