MEGGEN: Mobilfunkanlage darf nicht gebaut werden

Die von der Swisscom Mobile AG an der Neuhusstrasse in Meggen geplante Mobilfunkanlage untersteht weiterhin dem Verbot von Hochantennen.

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Eine Natelantenne. (Archivbild Beat Blättler/Neue LZ)

Eine Natelantenne. (Archivbild Beat Blättler/Neue LZ)

Am 27. September 2007 reichte die Swisscom Mobile AG ein zweites Gesuch für den Neubau einer Mobilfunkanlage mit sechs GSM/UMTS-fähigen Antennen am Standort Neuhusstrasse 3 ein. Gegenüber dem ersten Projekt vom 19. Oktober 2006, welches vom Gemeinderat abgewiesen worden war, nahm die Bauherrschaft eine Reduktion der abgestrahlten Leistung (4200 statt 5400 Watt) und der Gesamthöhe der Antenne (rund 14 statt 18 Meter) vor.

Wie es in einer Mitteilung der Gemeinde Meggen heisst, gingen im Rahmen der öffentlichen Auflage 25 Einsprachen gegen das zweite Baugesuch der Swisscom ein. Darunter befand sich auch eine Sammeleinsprache mit 525 Unterschriften.

Anpassungen reichen nicht aus
Die Swisscom Mobile AG hat innerhalb eines Jahres am gleichen Standort zwei Baugesuche eingereicht. Dies ist möglich, wenn den Einwänden beim neuen Projekt Rechnung getragen worden ist oder wenn veränderte Verhältnisse vorliegen, heisst es weiter. In den fünf Monaten zwischen dem ersten Entscheid und der zweiten Baueingabe wurde das Projekt der Swisscom Mobile AG verändert: Die Höhe der Antenne wurde reduziert, die Sendeleistung der einzelnen Antennen geändert.

«Mit diesen Modifikationen ist den im Entscheid vom 25. April 2007 vorgebrachten Einwänden bloss zum Teil Rechnung getragen worden», hält der Gemeinderat fest. Der Gemeinderat ist deshalb auf das zweite Baugesuch der Swisscom nicht eingetreten. Damit entspreche er auch den Einsprachen.

ana