MEGGEN: Norovirus im Seniorenzentrum in Meggen

Im Seniorenzentrum Sunneziel in Meggen ist eine Infektionskrankheit festgestellt worden. Eine Untersuchung zeigt: Es handelt sich dabei um das Norovirus.

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Das Seniorenheim Sunneziel in Meggen kann zurzeit nicht betreten werden. (Bild: pd)

Das Seniorenheim Sunneziel in Meggen kann zurzeit nicht betreten werden. (Bild: pd)

Die Leitung des Sunneziel habe alle notwendigen Vorkehrungen gemäss Massnahmenplan ergriffen, schreibt die Stiftung und Leitung des Seniorenzentrums in einer Mitteilung vom Donnerstag. Um eine Weiterverbreitung des Erregers zu verhindern, haben Besucher zurzeit keinen Zutritt ins Seniorenzentrum sowie ins Wohnhaus Siesta. Dies gelte auch für das Hotel Beau-Rivage in Weggis. Dort sind wegen dem geplanten Umbau des Seniorenzentrums seit Dienstag einige Senioren untergebracht. Nicht betroffen von dieser Krankheit sind die Gäste und Mitarbeiter des Hotels.

Umzug verschoben

Die Leitung des Seniorenzentrums hat beschlossen, die geplanten Umzüge der Senioren, welche in dieser Woche geplant waren, zu verschieben. Gemäss Mitteilung dürfte die Krankheit in einigen Tagen überwunden sein. Danach sollen die Umzüge wie geplant weitergeführt werden.

Die Umzüge erfolgen im Hinblick auf die bauliche Erweiterung des Sunneziel. Während der Bauzeit werden alle Bewohnern an anderen Standorten untergebracht und durch das Personal des Sunneziel betreut und gepflegt.

Das Norovirus gehört weltweit zu den häufigsten Erregern für plötzlich auftretenden Brechdurchfall. Die Beschwerden sind oft nur kurz, aber sehr heftig. Normalerweise ist eine Erkrankung nicht lebensgefährlich.

pd/rem

Mehr zum Thema<br /> am 17. Oktober in der Neuen LZ.

Die Pflegeabteilung im Seniorenzentrum Sunneziel Meggen erhält neu Einzel- statt Doppelzimmer. (Bild: PD)

Die Pflegeabteilung im Seniorenzentrum Sunneziel Meggen erhält neu Einzel- statt Doppelzimmer. (Bild: PD)

Im Beau-Rivage in Meggen soll ei nTeil der Senioren wohnen. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Im Beau-Rivage in Meggen soll ei nTeil der Senioren wohnen. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)