Zürcher Architekten gewinnen Wettbewerb für neuen Megger Werkhof

Das heutige Gebäude des Werkdienstes genügt den hygienischen und sicherheitstechnischen Anforderungen nicht mehr. Deshalb soll es erweitert umgebaut und erweitert werden.

Hugo Bischof
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So könnte der Werkhof in Meggen dereinst aussehen.

So könnte der Werkhof in Meggen dereinst aussehen. 

 Visualisierung: PD

Das Ergebnis des Projektwettbewerbs für die Erweiterung und Sanierung des Werkhofs Meggen liegt vor. Sieger wurde das Projekt «Wärchplatz» der S2 Architekten GmbH, Zürich. Es soll im Rahmen der Planung mit Projektoptimierungen und Ergänzungen weiterbearbeitet werden, teilte der Gemeinderat mit.

Vorgesehen ist, die bestehende Werkhalle des Werkhofes in östlicher Richtung durch einen in Struktur und architektonischer Sprache identischen Anbau zu ergänzen. Der Ökihof wird an der westlichen Grenze anstelle der alten Scheune neu geplant. Im Erweiterungsbau werden nebst einer zusätzlichen Fahrzeughalle die Arbeitsplätze sowie Garderoben und Aufenthaltsräumlichkeiten für die Mitarbeitenden des Werkdienstes realisiert. Der frei werdende Platz im bestehenden Werkhofgebäude dient laut Gemeinderat künftig «als dringend benötigter, zusätzlicher Lagerplatz».

Luftansicht des künftigen Megger Werkhofs

Luftansicht des künftigen Megger Werkhofs

Visualisierung: PD

«Die Anforderungen an den Werkhof sind in den vergangenen Jahren gestiegen», sagt Gemeindeammann Hanspeter Hürlimann und ergänzt:

«Einerseits als Folge der zunehmenden Einwohnerzahl, andererseits weil sich die Ansprüche verändert haben».

Das heutige Gebäude des Werkdienstes entspreche auch bezüglich Arbeitshygiene, Arbeitstechnik, Energiehaushalt und Sicherheit heutigen Anforderungen nicht mehr.

Wie viel die Erweiterung und Sanierung des Werkhofs kosten wird, steht noch nicht fest. An der Gemeindeversammlung vom 18. Mai werden die Megger Stimmbürger über den Planungskredit befinden. Die Urnenabstimmung für den Baukredit ist im Juni 2021 geplant. Ziel ist es, mit den Bauarbeiten 2022 zu beginnen.

Was mit dem benachbarten Haus «zur Lueg» an der Hauptstrasse 13 passiert, steht noch nicht fest. Mit einer Machbarkeitsstudie wird abgeklärt, ob eine Sanierung oder ein Neubau dieses Gebäudes sinnvoll ist.