MEGGEN: Zivilschutz erfasst mehr als 600 Kulturgüter

Fünf Kulturgüterschutz-Spezialisten der Zivilschutzorganisation Emme haben in der Villa St. Charles Hall in Meggen mehr als 600 Objekte fotografiert, beschrieben und aufgelistet. Die Dokumentation dient im Ereignisfall einer sicheren Evakuation und Notunterbringung der schützenswertesten Objekte.

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Ein Angehöriger des Kulturgüterschutzes erfasst ein Gemälde in der St. Charles Hall. (Bild: PD/Chris Roos)

Ein Angehöriger des Kulturgüterschutzes erfasst ein Gemälde in der St. Charles Hall. (Bild: PD/Chris Roos)

Im Rahmen von mehreren Wiederholungskursen während der letzten vier Jahre standen fünf Kulturgüterschutz-Spezialisten der Zivilschutzorganisation (ZSO) Emme in und um die St. Charles Hall in Meggen im Einsatz. Mehr als 600 Kulturobjekte wurden fotografiert, beschrieben und aufgelistet, schreibt die ZSO Emme in einer Mitteilung.

Nach Absprache mit dem Besitzer wurden für die schützenswertesten Objekte individuelle Evakuationspläne geschaffen. Somit ist sichergestellt, dass insbesondere die Kulturgüter von unschätzbarem Wert im Ereignisfall fachmännisch gerettet werden und für die zukünftigen Generationen erhalten bleiben. «Dank der Arbeit der Zivilschützer weiss beispielsweise die Feuerwehr, welche Objekte in einem Brandfall als erstes zu schützen und zu retten sind», sagt Armin Camenzind, Bataillonskommandant der ZSO Emme.

pd/jvf