MEGGENHORN: Meggen will Sicht auf den See verbessern

Auf die Naturlandschaft Meggenhorn ist die Gemeinde Meggen stolz. Sie sei eine «Oase der Ruhe», sagt der zuständige Gemeinderat Josef Scherer. Dennoch möchte Meggen mit einem Konzept einige Verbesserungen erreichen.

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Josef Scherer auf dem Meggenhorn mit Aussicht auf den Vierwaldstättersee. (Bild Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Josef Scherer auf dem Meggenhorn mit Aussicht auf den Vierwaldstättersee. (Bild Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Eine davon ist der Seezugang. «Meggen ist zwar eine Seegemeinde, verfügt aber dennoch um wenig öffentliche Seezugänge.» Gerade beim Meggenhorn sei der Seeanstoss gross, «der grösste Teil ist allerdings Steilufer und Naturschutzgebiet, das man nicht erschliessen kann», so Scherer. Die wenigen Wege zum See sind an vielen Stellen zugewachsen und Bäume verdecken die Sicht auf den See.

Darum will die Gemeinde den Wald nach Möglichkeiten auslichten lassen, um den Spaziergängern wieder eine bessere Sicht zu bieten. Auch Buchten sollen leichter begehbar sein. Neue Seezugängen sind laut Scherer aber nicht realistisch. Und auch neue Badestrände oder ein Café seien beim Meggenhorn nicht umsetzbar. «Das Meggenhorn soll nicht zum Rummelplatz verkommen», sagt er.

Romantiker und Nacktbader
Diese «Oase der Ruhe» am See beim Meggenhorn, verborgen zwischen Bäumen und Sträuchern, gilt in Naturalisten-Kreisen denn auch als Geheimtipp. Dass der Badeplatz Meggenhorn «Romantiker und Nacktbader» anlockt, bestätigt Josef Scherer. Wird der Wald ausgelichtet, ist der Platz für Naturalisten wohl nicht mehr so attraktiv."

Susanne Balli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.