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Megger Sechstklässler im fasnächtlichen Bastelfieber

Achtung vor den Megger Sechstklässlern an der diesjährigen Fasnacht. Da werden Kämpferelfen, Horrorclowns und Raubtiere ihr Unwesen treiben. Profis der «Vereinigten» leisten Bastelsupport.
Hannes Bucher

Die Sechstklässler des Hofmattschulhauses in Meggen werden dieses Jahr wohl in der höheren Fasnachts-Liga mithalten können. Das zeigt ein Besuch am Mittwochvormittag im Werkraum. Die Kinder sind daran, einen «Grend» fasnachtsfit auszugestalten. Es wird geleimt und geformt, gelocht, bemalt und ausstaffiert. Das Ganze passiert unter fachkundiger Leitung: Nebst den Lehrerinnen Alisha Däschler und Julia Birrer sind da auch noch Vorstandsleute und weitere erfahrene Bastler von dem Fasnachtsverband «Vereinigten» mit dabei. Sie leisten Support, geben Ratschläge, ermuntern, loben und lachen mit.

Claudia Dillier, Vorstandsmitglied bei den Vereinigten, schaut mit Genugtuung dem Treiben zu. Vor 20 Jahren sei die Idee des „Grende-Baschtle“ entstanden, sagt sie. Es geht der Fasnächtler-Vereinigung darum, die wichtige Tradition des «Grende-Tragens» an die junge Generation weiterzugeben.

Kreatives ist wieder gefragt

Seit 20 Jahren besuchen sie jedes Jahr eine Schulklasse in Luzern oder Agglomeration und helfen zwei Vormittage beim Basteln der Grende mit. Mit Erfolg. «Wir stellen an der Fasnacht fest: Das Kreative bekommt wieder mehr Gewicht», sagt Caudia Dillier. Sie umreisst einen bewährten Ablauf, wie in der Schulklasse beim Basteln vorgegangen wird.

Am ersten Vormittag bekommt jedes Kind einen Tonblock. Daraus wird der Grend modelliert: Tiger, Clown, Elefant und Co. entstehen. Mit einer Haushaltsfolie wird nun das Modell der Halbmaske überdeckt. Jetzt folgt das Auslegen: eine Schicht Halbkartonfetzen, eine Schicht Zeitungsfetzen, nochmals Karton – alles in Kleister eingeweicht. Austrocknen, den Ton entfernen, das Maskeninnere mit Schellack ausstreichen ist jetzt angesagt. Am zweiten Halbtag werden die Gucklöcher ausgebohrt, der Grend angepasst, bemalt und verziert.

Kampfelfen mit Blüemli

Die Megger Sechstklässler haben das Thema «Zirkus» gewählt. Matteo gestaltete einen Clown, keinen üblichen, vielmehr einen «Killerclown». Ein Kollege relativiert: «Ein Horrorclown wird’s.» So oder so: Sie werden damit schon an die Schulfasnacht gehen.

Ebenso Angela, Alina und Janis – sie als «Kampfelfen», inklusive Schwert. Für den Megger Umzug wird Angela allerdings ihrem Kampfelfen-Kopf mit ein paar Blüemli noch einen Hippie-Touch verabreichen.

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