Mehr Äschen in Luzerner Gewässern

In den Luzerner Gewässern nimmt der Bestand von Äschen wieder zu. Dafür fangen die Sportfischer weniger Egli und Hechte.

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Zwei Äschen in einem Luzerner Gewässer. (Bild: pd)

Zwei Äschen in einem Luzerner Gewässer. (Bild: pd)

Wie der Fischereiverband des Kantons Luzern in einer Medienmitteilung schreibt, seien die Äschen gefährdet. Sie stehen gesamtschweizerisch auf der so genannten Roten Liste. Doch die Larvenkartierung vom Nadelwehr Luzern bis zur Kantonsgrenze zeige, dass sich die eingeleiteten Massnahmen zur Bildung von geeigneten Strukturen positiv auf den Bestand der Äschenlarven auswirken würden. So das erfreuliche Fazit von Otto Holzgang und Philipp Amrein von der kantonalen Fischereiverwaltung.

Wie der Mitteilung weiter zu entnehmen ist, wurden zwischen Buchrain und Honau „Raubäume“ in die Reuss gefällt, also sind Bäume oder Tannen, die in den Uferzonen herangewachsen sind, die man ins Wasser fällt und am Ufer verankert. Durch ihre Mächtigkeit würden sich langsam und schnell fliessende Gewässerstrecken bilden und damit die Strömungsvielfalt erhöht. Von dieser Lebensraumaufwertung profitieren neben anderen Fischarten besonders junge Äschenlarven.

Weniger erfreulich ist die Bilanz für das Fischereijahr 2011. Nach Angaben der kantonalen zeige die Fangstatistik 2011, dass beispielsweise die Sportfischer im Sempachersee erstmals weniger als 1000 Kilogramm Egli fangen konnten. Auch die Hechterträge waren rückläufig (gut 500 Kilogramm), dafür stieg der Fangertrag bei den Felchen zum zweiten Mal in Folge leicht an, auf knapp 6000 Kilogramm. Mehr Felchen fingen die Berufsfischer -im Sempachersee wie im Vierwaldstättersee.

pd / kst