Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Mehr Arbeit für Luzerner Spitex-Organisationen im vergangenen Jahr

Rund 11'400 Pflegebedürftige haben im Jahr 2017 im Kanton Luzern die Dienste von Spitex-Organisationen und selbständigen Pflegefachpersonen in Anspruch genommen. Die Zahl stieg im Vorjahresvergleich um 3 Prozent, stärker gewachsen ist dabei das Ausmass der Leistungen.

(sda) Die Spitex-Organisationen und die selbständigen Pflegefachpersonen leisteten mit gesamthaft rund 971'800 Stunden knapp 4 Prozent mehr in der Pflege oder der Hauswirtschaft und Sozialbetreuung als im Vorjahr, wie Lustat Statistik Luzern am Dienstag mitteilte. Allerdings schwächte sich dieses Wachstum ab.

Von 2013 bis und mit 2016 hatten die Leistungsstunden jährlich noch um 7 und mehr Prozent zugenommen. Hintergrund des aktuellen Rückgangs ist, dass Spitex-Organisationen ohne Versorgungspflicht 2017 erstmals weniger Leistungen verrechneten als im Vorjahr. Frauen werden in allen Altersgruppen öfter professionell gepflegt als Männer.

Für die ambulante Pflege und Hilfe waren Angestellte in 808 Vollzeitstellen besorgt. Die Stellenzahl nahm im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent zu.

Im Kanton Luzern sind 32 Spitex-Organisationen mit Versorgungspflicht tätig. Sie betreuen über 80 Prozent der Pflegebedürftigen. Die restlichen Fälle übernahmen die 21 Organisationen ohne Versorgungspflicht, 20 selbständige Pflegefachpersonen, vier Anbieter von Pflege zu Hause und sieben Anbieter von Tages- und Nachtstrukturen.

Abgeschwächt hat sich im vergangenen Jahr auch das Wachstum der Zahl dieser Anbieter. Während sie bei den Organisationen mit Versorgungspflicht bereits seit 2014 stabil ist, war sie das 2017 auch bei den Privaten. Zuvor hatten seit 2010 immer mehr private Anbieter ihre Arbeit im Spitex-Bereich aufgenommen.

Im Jahr 2017 wurden im Kanton Luzern gut 2 Prozent der gesamten Wohnbevölkerung von einem ambulanten Leistungserbringer pflegerisch betreut. Rund die Hälfte davon war nach Beendigung eines Spitex-Einsatzes wieder gesund oder selbständig.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.