Mehr Fernwärme für Kriens

In der Region Luzern entstehen zurzeit grosse Fernwärme-Netze. So plant beispielsweise Energie Wasser Luzern (EWL) ganz Luzern Süd sowie das Gebiet rund um das Stadtluzerner Seebecken mit Energie aus Seewasser zu versorgen.

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(rk) Auch in Littau und im Rontal entstehen Fernwärmenetze für Tausende von Haushalten, unter anderem mit Abwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen.

Für das Gebiet zwischen Kriens-Zentrum und Obernau existieren bisher aber keine Pläne für eine gemeinsame Wärmeversorgung. Das soll sich ändern, fordert die FDP im Krienser Einwohnerrat.

In einem Postulat fordert die FDP den Krienser Stadtrat auf, «Grundlagen zu schaffen, dass Wärmeverbünde als Heizlösungen zusammen mit Betreibern verwirklicht werden können». Es sei Zeit zum Handeln, findet Postulant Beat Tanner. Denn in den nächsten Jahren müssten ohnehin zahlreiche Immobilienbesitzer in Kriens und Obernau ihre Ölheizungen ersetzen. Daher sei es wichtig, dass für sie die Möglichkeit besteht, sich einem Wärmeverbund anzuschliessen.

Im Gegensatz zum «alten» Kriens wird in den Neubausiedlungen von Luzern Süd (Mattenhof und Schweighof) bereits im nächsten Winter die erste umweltfreundliche Heizenergie aus Seewasser geliefert.