Mehr Geld für Assistenzhunde von Kindern: Bundesrat sagt Ja zu Motion von Damian Müller

IV-Stellen sollen kranke Kinder finanziell stärker unterstützen können. Der Bundesrat befürwortet eine entsprechende Motion des Luzerner FDP-Ständerats Damian Müller.

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Die Welpen Cookie (links) und Cajou mit Besitzerin und Trainerin Prisca Kaufmann bei sich zu Hause in Rothenburg . Einer der Labradore soll zum Epilepsie-Assistenzhund ausgebildet werden und im Seetal zum Einsatz kommen.

Die Welpen Cookie (links) und Cajou mit Besitzerin und Trainerin Prisca Kaufmann bei sich zu Hause in Rothenburg . Einer der Labradore soll zum Epilepsie-Assistenzhund ausgebildet werden und im Seetal zum Einsatz kommen.

Bild: Dominik Wunderli (Rothenburg, 4. Dezember 2019)

(nus) Kranke Kinder und Jugendliche erhalten heute von der Invalidenversicherung (IV) und der Krankenkasse kein Geld, wenn sie auf einen Assistenzhund angewiesen sind. Die IV richtet lediglich Beiträge an Erwachsene aus. Das soll sich ändern, findet der Bundesrat – und befürwortet eine entsprechende Motion des Luzerner FDP-Ständerats Damian Müller.

Der Hitzkircher verlangt die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage, damit die IV auch kranke Kinder und Jugendliche unterstützen und beispielsweise Beiträge für Epilepsie-Begleithunde sprechen kann. Diese Assistenzhunde werden für Erwachsene durch die IV teilfinanziert. Der Pauschalbeitrag von 15'500 Franken entspricht rund 50 Prozent der Kosten während acht Jahren. Etwa ein Viertel der schweizweit von Epilepsie Betroffenen sind Minderjährige.