Mehr Platz für Früh- und Neugeborene

Das Luzerner Kantonsspital schafft mehr Platz für die Intensivpflege von Früh- und Neugeborenen. Durch eine Neuorganisation können kleine Patienten künftig schneller aus der Intensivstation verlegt werden.

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Das Luzerner Kantonsspital schafft mehr Platz für Frühgeborene. (Symbolbild Archiv/Neue LZ)

Das Luzerner Kantonsspital schafft mehr Platz für Frühgeborene. (Symbolbild Archiv/Neue LZ)

Die Bettenkapazität für die Intensivpflege von Früh- und Neugeborenen ist schweizweit aufgrund des Mangels an Fachpersonal eingeschränkt. Besser als für die Intensivstation sind aktuell Pflegefachpersonen für die Bereiche Neonatologie (die medizinische Lehre über Neugeborene) und Intermediate Care (IMC – das Bindeglied zwischen Intensv- und Normalstation) verfügbar.

Die Neonatologie des Kinderspitals und die IMC der Neuen Frauenklinik werden daher ausgebaut. Gleichzeitig wird die Neugeborenenpflege laut Mitteilung vom Mittwoch neu organisiert. Dies ermögliche eine schnellere Verlegung der kleinen Patienten aus der Intensivstation, um mehr Aufnahmekapazität zu schaffen.

Ausbau um insgesamt sechs Betten

Die medizinische Versorgung von Neugeborenen gliedert sich am Luzerner Kantonsspital (LUKS) in drei Abteilungen. Auf der Intensivstation des Kinderspitals liegen unter anderem Früh- und Neugeborene, die intensivste Pflege benötigen. Auf der Neonatologie und auf der IMC werden die weniger akut erkrankten Früh- und Neugeborenen betreut. Die Neonatologie wird von 20 auf 23 Betten, die IMC wird von 8 auf 11 Betten erweitert. Der Ausbau der Neonatologie erfolgt im Frühjahr 2013, jener der IMC bis Frühjahr 2014.

Mit der Neuorganisation der Neugeborenenpflege sollen die Platzverhältnisse optimiert werden. Ziel sei es, die hohe Versorgungsqualität als Zentrum für hochspezialisierte Medizin auch weiterhin gewährleisten zu können.

pd/bep