Mehr Polizei - Stadt soll zahlen

Der städtische Kampf gegen Strassenmusik und -prostitution verlangt mehr Polizei. Dafür soll die Stadt aber zahlen, finden einige Kantonalparteien.

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Eine Polizeipatrouille in der Baselstrasse. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Eine Polizeipatrouille in der Baselstrasse. (Bild: Archiv/Neue LZ)

Die Stadt Luzern will gegen zu häufig auftretende Strassenmusiker und den ausufernden Strassenstrich im Tribschenquartier vorgehen. Dazu brauchts mehr Polizei vom Kanton, doch dieser blockt ab. Die Stadt müsse ihre Probleme selber lösen. Eine Umfrage unter den kantonalen und städtischen Parteien zeigt: Auch viele kantonale Parteien finden es falsch, dass die Stadt mehr Polizeipräsenz erhalten soll.

Kanton kann nicht alle Wünsche erfüllen

Wenn schon, soll sie dafür bezahlen. Sonst komme als nächstes Emmen oder Sursee mit der gleichen Forderung, und alle Wünsche könne der Kanton nicht erfüllen. Diese Haltung stösst in der Stadt auf Unverständnis. «Der Kanton nimmt eine polizeiliche Unterversorgung der Stadt bewusst in Kauf», sagt Martin Merki (FDP).

Luca Wolf

Den ganzen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 3. Juli 2011 oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.