Mehr Sek- und weniger Kantischüler im neuen Schuljahr

Im kommenden Schuljahr treten 1986 Jungen und 1888 Mädchen von der 6. Primarklasse in die Sekundarstufe I über. Rund 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler wechseln ans Langzeitgymnasium, gut 80 Prozent in eine Sekundarschule. Je neun Kinder treten in eine separative Sonderschulung ein oder repetieren die 6. Klasse.

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(sre) 19,3 Prozent der Schülerinnen und Schüler starten im neuen Schuljahr an einem Gymnasium. Davon sind 51,8 Prozent Mädchen und 48,2 Prozent Jungen. Insgesamt liegt die Übertrittsquote ans Gymnasium im Vergleich zum letzten Jahr (20,8 Prozent) deutlich tiefer, wie der Kanton Luzern mitteilt. Sie entspricht gemäss Einschätzung von Dr. Charles Vincent, Leiter Dienststelle Volksschulbildung, wieder dem langjährigen Mittel der Übertritte an das Langzeitgymnasium. Dennoch müssen die Übertritte weiterhin gut beobachtet werden, so Vincent.

Entsprechend höher als im Vorjahr (78,3 Prozent) ist die Übertrittsquote in eine Sekundarschule. Sie liegt bei 80,2 Prozent. Mit 1165 Schülerinnen und Schülern beginnen die meisten Lernenden eine Sekundarschule mit integriertem Modell (ISS). 1086 Lernende wechseln in ein kooperatives Sekundarschulmodell (KSS), 863 in ein getrenntes Modell (GSS).

Kaum Repetitionen der 6. Klasse

Neun Kinder repetieren die 6. Primarklasse. Ebenso treten neun Lernende in eine Sonderschule ein. Sowohl die Anzahl Repetitionen als auch jene der Sonderschuleintritte sind laut dem Kanton vergleichbar mit dem vergangenen Jahr. Bei Fällen von Uneinigkeit über die Zuweisung zu einem Gymnasium oder in ein Sekundarschulniveau hat im aktuellen Schuljahr 45 mal eine Schulleitung oder ein Rektorat entschieden. Dr. Charles Vincent ist insbesondere froh darüber, dass das Übertrittsverfahren trotz Corona-Krise sehr gut abgeschlossen werden konnte, da die meisten Entscheide noch vor Mitte März 2020 getroffen wurden.