Mehrere Bewohner im Luzerner Altersheim Wesemlin am Coronavirus erkrankt

Zwei Wohnbereiche des «Wesemlin» sind isoliert, weil Bewohner am Coronavirus erkrankt sind. Zudem wurden mehrere Mitarbeitende an verschiedenen Standorten von Viva Luzern positiv auf das Virus getestet.

Roman Hodel
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Das Alters- und Pflegeheim Wesemlin.

Das Alters- und Pflegeheim Wesemlin.

(Bild: PD/Viva Luzern)

Viva Luzern hat im Betagtenzentrum Wesemlin zwei Wohnbereiche isoliert, weil Bewohner am Coronavirus erkrankt sind. Dies bestätigt Viva-Sprecherin Ramona Helfenberger auf Anfrage: «Mit den Angehörigen der betroffenen Bewohnenden stehen wir in engem Austausch.» Im Moment seien keine Bewohnenden der weiteren vier Betagtenzentren von Viva Luzern vom Virus betroffen.

Zudem verzeichnet Viva Luzern bisher «einige wenige» Mitarbeitende an verschiedenen Standorten, welche positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Genaue Zahlen zu den erkrankten Mitarbeitenden und Bewohnenden oder auch zu allfälligen Todesfällen in Zusammenhang mit Covid-19 gibt Viva Luzern nicht bekannt. Helfenberger verweist auf den Kanton, der die Hoheit über die Zahlen habe. Ebenfalls keine Angaben macht sie aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes zum Gesundheitszustand der Erkrankten.

Helfenberger betont, dass das Viva-Personal geschult und im Umgang mit viralen Krankheiten erfahren sei: «Ziel ist, erkrankte Bewohnende vollumfänglich zu betreuen und dabei den Schutz der gesunden Bewohnenden weiter gewährleisten zu können.» Auch verfüge Viva Luzern über genügend Schutzmaterial für die Mitarbeitenden. «Seit einigen Wochen besteht fürs Personal mit direktem Bewohnendenkontakt die Tragepflicht von Schutzmasken.» Die Mitarbeitenden leisteten in der Pflege und Betreuung vorbildliche Arbeit, so Helfenberger weiter.

In Emmer Betagtenzentrum hat sich die Situation beruhigt

Gute Nachrichten gibt es derweil von der Betagtenzentrum Emmen AG. Diese hatte Ende März mehrere Corona-Fälle im Emmenfeld zu beklagen (wir berichteten). Laut Sprecherin Roja Nikzad konnte die Isolation der meisten Bewohnerinnen und Bewohner im betroffenen Stockwerk bereits Anfang April wieder aufgehoben werden. Ausserdem habe man eine Verbreitung des Virus am Standort Emmenfeld erfolgreich verhindern können, wie der Webseite zu entnehmen ist.