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Luzerner Polizei nimmt am «SchmuDo» mehrere Fasnächtler fest

Auch wenn die Stimmung am gestrigen Schmutzigen Donnerstag grösstenteils friedlich war, musste die Luzerner Polizei kantonsweit insgesamt elf Personen vorläufig festnehmen. Die Behörden warnen ausserdem vor Taschendieben.
Die Polizei ist während der Fasnacht besonders gefordert. (Bild: Manuela Jans Koch/Luzerner Zeitung (Luzern, 28. Februar 2019))

Die Polizei ist während der Fasnacht besonders gefordert. (Bild: Manuela Jans Koch/Luzerner Zeitung (Luzern, 28. Februar 2019))

Nicht nur für die Fasnächtler ist der «SchmuDo» seit Monaten dick im Kalender eingetragen. Auch für die Luzerner Polizei besitzt der Fasnachtsstart eine Sonderstellung. Wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte, feierten schätzungsweise 10'000 Personen auf den Luzerner Strassen. Da verwundert es nicht, dass die Behörden teilweise intervenieren mussten: Es kam zu über 60 Personenkontrollen. Laut Christian Bertschi, Kommunikationschef der Luzerner Polizei, sind dies etwa die Zahlen, die man nach einem «SchmuDo» in der Regel erwarten kann.

Die polizeilichen Interventionen unterschieden sich im Vergleich zu den Vorjahren nicht sonderlich.

Grund für die Interventionen der Polizei waren hauptsächlich sich anbahnende Streitigkeiten zwischen Fasnächtler. Darüber hinaus nahmen die Sicherheitskräfte in der Stadt Luzern neun Personen wegen Verdachts auf Diebstahl, Betäubungsmittelhandel, Gewalt und Drohung gegen Behörden sowie Trunkenheit fest. Dennoch sei die Nacht vom Schmutzigen Donnerstag grösstenteils friedlich verlaufen.

Vorsicht vor Taschendieben

Im Verlauf der Nacht erhielt die Polizei mehrere Meldungen von Diebstählen. Dies sei kein neues Phänomen, sagt Christian Bertschi.

Bei Grossanlässen wie der Luzerner Fasnacht oder dem Luzerner Fest befinden sich viele Leute auf engem Raum. Da ergeben sich jeweils gute Gelegenheiten für Diebe, Wertsachen zu entwenden.

Die Luzerner Polizei rät daher den Fasnächtlern jeweils, möglichst wenige Wertsachen bei sich zu tragen. Bei den gestohlenen Deliktsgüter handelte es sich vor allem um Portmonnaies und Handys.

Auch kantonsweit verliefen die Fasnachtsveranstaltungen grösstenteils ohne grosse Zwischenfälle. Die Polizei nahm zwei Männer wegen Trunkenheit fest. Die Unruhestifter waren den Behörden bereits bekannt: Schon an vorangegangenen Fasnachstsanlässen in Sempach und Ruswil fielen sie wegen ungebührlichem Verhalten auf und gingen andere Personen tätlich an. (stp)

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