MEIERSKAPPEL: Wasserbüffel retten die Chäs-Hütte

Noch vor wenigen Jahren wusste Käser Fritz Schnyder nicht recht, wie weiter. Dann kam sein Nachbar plötzlich mit einer Vision.

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Fritz Schnyder hält ein Stück Büffelmozarella in den Händen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Fritz Schnyder hält ein Stück Büffelmozarella in den Händen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Wegen neuen Reglementierungen bei der Herstellung von Emmentaler Käse konnte Schnyder, Vater von vier erwachsenen Kindern, nicht weiter käsen.

Doch vor etwa zwei Jahren kam Bauer Ivo Knüsel, Nachbar von Fritz Schnyder, ins Spiel. Dieser ist zuvor bei der Suche nach einem Nischenmarkt auf die Haltung von Wasserbüffeln gekommen. Warum also nicht deren Milch für die Verarbeitung nutzen?

«Büffel sind natürliche Tiere»
Dass Büffel nicht wie Kühe sind, merkt man auch an der Milchmenge. Die ist nämlich bedeutend geringer und überhaupt nicht gleichmässig. «Büffel sind halt noch sehr natürliche Tiere», erklärt Schnyder. Täglich liefern 35 Wasserbüffel knapp vier Kannen Milch in die Käserei – im Jahr sind das etwa 80'000 Liter.

Den grössten Teil davon verarbeiten Schnyder und seine Mitarbeiter zu Joghurts mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Im letzten September hat er für dieses Produkt den Herzblutpreis der Migros Luzern erhalten.

Stefan Roschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.