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MEINUNG: Wie war der fünfte Tatort aus Luzern?

Am Sonntagabend lief die fünfte Folge des Tatorts aus Luzern. Wie hat Ihnen die neuste Folge «Geburtstagskind» gefallen?
Team mit schwerer Aufgabe: Delia Mayer als Liz Ritschard, Stefan Gubser als Reto Flückiger. (Bild: SRF / Daniel Winkler)

Team mit schwerer Aufgabe: Delia Mayer als Liz Ritschard, Stefan Gubser als Reto Flückiger. (Bild: SRF / Daniel Winkler)

Nimmt Abschied: Oliver Bürgin als Beat Halter, Carla Chiara Bär als seine Stieftochter Amina. (Bild: SRF / Daniel Winkler)

Nimmt Abschied: Oliver Bürgin als Beat Halter, Carla Chiara Bär als seine Stieftochter Amina. (Bild: SRF / Daniel Winkler)

Ihre Meinung interessiert uns! Loggen Sie sich ein und geben Sie gleich unten Ihren Kommentar zum Tatort «Geburtstagskind», der fünften Folge aus Luzern, ab. Hat Ihnen der Film gefallen? Wie macht Stefan Gubser als Kommissar Flückiger seine Sache? Sind Sie gleicher Meinung wie unser Filmkritiker (siehe unten)?

Der fünfte Luzerner «Tatort» bietet den stärksten Einstieg aller bisherigen Folgen: Eine vierköpfige Familie feiert den 14. Geburtstag der älteren Tochter. Da klingelt es an der Tür, und ein abgerissener Mann, der sich als leiblicher Vater der Töchter zu erkennen gibt, drängt mit einem Geschenk hinein. Es kommt zum Wortgefecht, die Tochter rennt aufs Zimmer. Der Pflegevater wirft den Eindringling raus, dieser einen Stein durch die Fensterscheibe.

Geburtstagsfeier: Sarah Spale als Ursula Halter, Anouk Petri als Julia, Carla Chiara Bär als Amina. (Bild: SRF / Daniel Winkler)

Geburtstagsfeier: Sarah Spale als Ursula Halter, Anouk Petri als Julia, Carla Chiara Bär als Amina. (Bild: SRF / Daniel Winkler)

In wenigen Szenen wird ein Familiendrama erahnbar. Dann folgt ein Zeitsprung: Die Tochter wird ermordet aufgefunden. Und sie war schwanger. Die Emotionalität bleibt 90 Minuten erhalten, was zu diesen Stärken des neuen Films gehört. Dies liegt auch an der Figur des leiblichen Vaters, der zwar ein Ex-Junkie, Herumtreiber und notorischer Querulant ist, aber offenbar seine Töchter über alles liebt.

Diese Ambivalenz berührt auch den Kommissar, der in den Szenen mit dem Vater Einblicke in seine eigene, offenbar von Einsamkeit und Bindungsangst geprägten Psyche offenbart. Erneut zeigt Stefan Gubser in der Hauptrolle eine starke Leistung.

Konfrontation: Scherwin Amini als Aminas Freund Fabian Gross, Marcus Signer als Aminas Vater Kaspar Vogt. (Bild: SRF / Daniel Winkler)

Konfrontation: Scherwin Amini als Aminas Freund Fabian Gross, Marcus Signer als Aminas Vater Kaspar Vogt. (Bild: SRF / Daniel Winkler)

Täter etwas früh erahnbar

Prägnant in der Geschichte ist aber auch das stark religiöse Umfeld, das der Pflegevater des ermordeten Mädchens als Anführer einer sektenartigen Gruppe über die Familie hereingebracht hat. Das Handlungselement der Sekte ist dramaturgisch dankbar, wenn auch eher plakativ. Vor allem lässt es frühzeitig erahnen, wer der Mörder des Mädchens ist und was sein Motiv sein könnte. Zudem passt die Religionskritik, die der Film indirekt äussert, etwas gar glatt in den Zeitgeist.

Dennoch ist es ein sehenswerter Krimi, der auch ohne viele Actionsequenzen ein hohes Tempo entwickelt und bis zum Ende gut unterhält. Dies ist vor allem auch ein Verdienst des Luzerner Regisseurs Tobias Ineichen, der schon für die bisher beste Folge «Skalpell» verantwortlich war.

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