MEINUNGEN: Mehrheit der Parteien will die Pauschalsteuer

Die bürgerlichen Parteien setzen sich geschlossen für die Pauschalbesteuerung reicher Ausländer ein. Der SP und den Grünen hingegen stösst diese Praxis sauer auf.

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Ruedi Waser, Präsident der FDP Nidwalden. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Ruedi Waser, Präsident der FDP Nidwalden. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Mehrheitlich stellen sich die Nidwaldner Parteien hinter die Pauschalbesteuerung. «Solange wir ein Rechtssystem haben, das dazu klare Regeln festlegt, soll diese Steuerpraxis auch Bestand haben», sagt Ruedi Waser, Parteipräsident der FDP. Seiner Ansicht wäre es aber falsch, die Möglichkeit der Pauschalbesteuerung aktiv nach aussen zu vermarkten. Damit trifft er die Haltung der bürgerlichen Parteien insgesamt.

In der SVP und CVP stellt man sich allerdings zusätzlich die Frage, ob diese Steuerform strenger auf pensionierte Ausländer eingeschränkt und in die Abklärung der Steuerbehörde nicht auch das Vermögen und mögliche Einkommen im Ausland einbezogen werden sollen. Die SP und die Grünen Nidwalden wollen demgegenüber die Pauschalbesteuerung abschaffen. Sie verweisen auf die Rechtsgleichheit, die durch ein solches «Steuerprivileg für Reiche» verletzt werde. Dadurch werde auch die Steuermoral untergraben.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.