MENZNAU: «Man muss einfach funktionieren»

Die Untersuchungsbehörden setzen einen Grossteil ihrer Ressourcen in die Aufklärung des Amoklaufs. Der Fall sei eine enorme emotionale Belastung, sagt Oberstaatsanwalt Daniel Burri.

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Das Gelände der Firma Krono Swiss in Menznau. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Gelände der Firma Krono Swiss in Menznau. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Luzerner Untersuchungsbehörden setzen zurzeit einen grossen Teil ihrer Ressourcen in die Aufklärung der Bluttat von Menznau. Dies sagt der Luzerner Oberstaatsanwalt Daniel Burri im Interview. Das Ereignis vom vergangenen Mittwoch gehöre zu den extremsten Fällen, die die Luzerner Staatsanwaltschaft je behandeln musste.

Der Fall sei auch eine enorme emotionale Belastung für die Beamten, dennoch müsse man «einfach funktionieren». «Einige haben die Leichen gesehen und halfen bei deren Abtransport», sagt Burri. Die Leichen der Getöteten wurden vom Institut für Rechtsmedizin in Zürich obduziert. Im Moment warte man noch auf die Ergebnisse, sagt Burri. Insbesondere die genaue Todesursache des Täters sei für die Untersuchungen zentral.

Aleksandra Mladenovic

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