MENZNAU: Opfer von Menznau kann Spital verlassen

Nach dem Amoklauf bei der Firma Kronospan sind drei Mitarbeiter noch immer im Spital. Einer wird am Dienstag entlassen und in eine Reha-Klinik überwiesen.

Christian Hodel / Roger Rüegger
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Blumen und Kerzen erinnern vor der Dorfkirche an die Bluttat von Menznau. (Bild: Keystone)

Blumen und Kerzen erinnern vor der Dorfkirche an die Bluttat von Menznau. (Bild: Keystone)

Am 27. Februar hat ein Mitarbeiter der Firma Kronospan in der Kantine um sich geschossen. Bei der Bluttat kamen zwei Menschen und der Täter ums Leben. Eine weitere Person starb Stunden im Spital.

Zwei Verletzte in der Aufwachphase

Nach wie vor sind drei Personen mit Schussverletzungen in Spitalpflege. Zwei von ihnen sind in der Aufwachphase und noch nicht verhörbar. «Sie lagen im Koma. Nun wurden sie in die Pflegeabteilung verlegt», sagt Urban Braun, Leiter Marketing und Verkauf der Kronospan Schweiz AG. Über den genauen Gesundheitszustand kann die Geschäftsleitung keine Informationen geben. Einzig, dass weitere Operationen bevorstünden. Der dritte betroffene Mitarbeiter kann heute Dienstag das Spital verlassen. Er wird laut Geschäftsleitung in eine Reha-Klinik überführt. Drei Personen sind bereits entlassen worden.

Polizei informiert am Donnerstag

Über den Tatablauf und das Motiv des 42-jährigen Täters gibt es bei der Staatsanwaltschaft keine Auskunft. Inzwischen seien die polizeilichen Ermittlungen aber vorangeschritten, heisst es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Sursee. Die Luzerner Polizei und die Staatsanwaltschaft werden am Donnerstag an einer Medienkonferenz über den aktuellen Ermittlungsstand informieren.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen LZ und im E-Paper.