METEOROLOGE THOMAS BUCHELI: «Es sieht wirklich ziemlich düster aus»

Kaum zwei aufein­anderfolgende Tage ohne Regen. Und Besserung ist nicht in Sicht. Das ist selbst für einen Juni atypisch, sagt Bucheli.

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Thomas Bucheli sagt, wie das Wetter im Juni ist. (Bild Keystone)

Thomas Bucheli sagt, wie das Wetter im Juni ist. (Bild Keystone)

Thomas Bucheli, kaum ein Euro-Spiel findet ohne Regen statt. Können Sie den Fussballfans Hoffnung machen?
Thomas Bucheli: Nein, leider nicht. Es sieht wirklich ziemlich düster aus. Es gibt keine Hoffnungen auf ein Sommerhoch, welches während der Euro ein paar Tage nacheinander schönes Wetter bringt.

Ist das jetzt typisches Juniwetter?
Bucheli: Das Juniwetter ist meistens ziemlich durchzogen. Das aktuelle Wetter ist also nicht sehr überraschend. Aussergewöhnlich ist aber, dass überhaupt kein Zwischenhoch in Sicht ist.

Die Muotathaler Wetterschmöcker sagen einen heissen Juli voraus. Richtig?
Bucheli: Die Wetterschmöcker sind sich ja selten einig. Irgendeiner wird bestimmt recht haben. Weil ich aber kein Wetterschmöcker bin, kann ich keine Prognosen abgeben.

Dafür aber für das Wochenende?
Bucheli: Von Freitag- bis Samstagabend ist das Wetter meistens trocken. Zwischendurch scheint sogar die Sonne. Jedoch sind die Temperaturen mit 16 Grad ziemlich kühl. Am Sonntag beim Spiel Schweiz gegen Portugal ist wieder mit Regen zu rechnen.

In den Bergen liegt noch viel Schnee. Wirds Hochwasser geben?
Bucheli: Lokale Hochwasser sind immer möglich, wie das Beispiel von vorletzter Nacht zeigt. Doch das Risiko für grosse Überschwemmungen scheint mir im Juni klein. Offen ist, wie es im Juli und August aussieht.

Interview Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.