MILITÄR: Tausende Soldaten üben den Ernstfall

8000 Soldaten nehmen noch bis am Samstag an der grössten Truppenübung in der Schweiz seit dem Kalten Krieg teil. Auch viele Zentralschweizer sind involviert.

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Daniel Walder und Lukas Flück beim Vorbereiten einer Drohne auf dem Flugplatz Emmen. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Daniel Walder und Lukas Flück beim Vorbereiten einer Drohne auf dem Flugplatz Emmen. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Die Infanteriebrigade 5 mit Soldaten aus Luzern, Obwalden, Aargau und Basel übt diese Woche den Raumschutz im Mittelland, der Nordwest- und der Zentralschweiz. In der Übung bewachen die Truppen Infrastrukturen wie Bahnhöfe oder Kernkraftwerke und sichern Verkehrswege.

Ebenfalls Schauplatz des Geschehens ist der Flugplatz Emmen. Fast permanent stehen Drohnen im Einsatz, die dort starten und landen.

«Die Drohnenstaffel leistet einen wertvollen Dienst bei der Luftüberwachung des Einsatzraumes», sagt Oberstleutnant Paul Winiker. Anders als noch vor 20 Jahren kommt die Bedrohung heute nicht mehr aus dem Osten: «Sabotageakte, Terroranschläge, Guerilla-Aktionen – das sind mögliche Bedrohungen der Zukunft», so Winiker.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.