Millionenbeitrag für Beromünster und Neudorf

Der Kanton erachtet die Fusion zwischen Beromünster und Neudorf als Stärkung der Region Michelsamt. Sie liege im Gesamtinteresse des Kantons, weshalb er sie mit 3,1 Millionen Franken unterstützt.

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Blick auf Beromünster mit dem Dorfbach Wyna. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Blick auf Beromünster mit dem Dorfbach Wyna. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Nach dem Abbruch der Viererfusion im Michelsamt im vergangenen Sommer unterstützt die Luzerner Regierung nun die Fusion zwischen Beromünster und Neudorf mit 3,1 Millionen Franken. Die Berechnung dieses Beitrags setzt sich aus einem Ausgleich der Verschuldung, der Steuerfussanpassung auf das Niveau von Beromünster und einem Anteil an die Reorganisationskosten zusammen. Dies teilte die Luzerner Staatskanzlei am Donnerstag mit. Der Kanton Luzern habe ein grosses Interesse an einer Fusion zwischen den zwei Nachbargemeinden Beromünster und Neudorf. Nach dem Abbruch der Viererfusion sei die Fusion zwischen den zwei Gemeinden ein wichtiger Schritt zur weiteren Stärkung der Region Michelsamt.

Zudem bewilligte der Regierungsrat die Verschiebung der Gemeinderatswahlen vom Mai auf September 2012. Die Frist zwischen dem Abstimmungstermin vom 11. März und dem Wahltermin vom 6. Mai sei zu kurz, um neben der Vorbereitung der Fusionsabstimmung gleichzeitig Gemeinderatsmitglieder in den zwei Gemeinden zu suchen, heisst es weiter.

Bereits am Mittwochabend gab der Regierungsrat bekannt, dass er die Fusion von Pfeffikon und Rickenbach mit 8,5 Millionen Franken unterstützen will – auch, um die Region Michelsamt zu stärken.

pd/zim/sda