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MILLIONENBETRUG: Die Spur führt nach Reussbühl

Millionenbetrug: So lautet der Vorwurf an eine Luzerner Handelsfirma. Zwei Personen sitzen in Untersuchungshaft.
Der Geschäftssitz im Rothenring in Reussbühl. (Bild Fera)

Der Geschäftssitz im Rothenring in Reussbühl. (Bild Fera)

Seit Anfang dieser Woche ermittelt die Abteilung Wirtschaftskriminalität der Staatsanwaltschaft Luzern. Sie hat zwei Firmenverantwortliche der Luzerner Handelsfirma Fera in Untersuchungshaft genommen; ein dritter wurde nach der Befragung auf freien Fuss gesetzt – vorerst zumindest.

Schaden von 200 Millionen Franken
In einem der grössten Betrugsfälle der letzten Jahre stehe ein Deutscher und eine Deutsche im Zentrum, wie der Tagesanzeiger berichtet. Diese hätten die Zürcher Bank Skandifinanz mutmasslich mit Scheingeschäften um viele Millionen Franken erleichtert. Geschädigte ist die Norddeutsche Landesbank in Hannover; ihr gehört die Zürcher Bank. Die Verantwortlichen der Luzerner Handelsfirma beziehungsweise dessen Hintermänner liessen von der Bank gewährte Zwischenfinanzierungen für Maschinenexporte im Umfang von 200 Millionen Franken in dunklen Kanälen verschwinden.

Die Staatsanwaltschaft hat bereits Hausdurchsuchungen gemacht und die Büros der Handelsfirma am Rothenring in Reussbühl vorübergehend versiegelt. Ob die fehlenden Millionen sichergestellt werden können, ist ungewiss.

rem

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