MISPEL: Vergessenes Kulturgut wird wiederbelebt

Die Mispel ist ein fast vergessen gegangener, kleiner Kernobstbaum, der in kultivierter Form rund um den Vierwaldstättersee und den Zugersee anzutreffen ist. Nun sind 170 neue Bäume aufgepfropft worden.

Drucken
Teilen

In einem dreijährigen Projekt des in Weggis domizilierten Landschaftschutzverbandes Vierwaldstättersee hat der Landschaftsarchitekt und Mispelfachmann Alex Theiler die rund 60 bestehenden Mispelbäume in den Zentralschweizer Kantonen Luzern, Nidwalden, Zug und Uri inventarisiert, gepflegt und 170 Mispelreiser auf Weissdorne oder Mehlbeerbäume aufgepfropft, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Dank enger Kontakte zu Landwirten und Verwerten sei es Theiler gelungen, auch die Verwertung und Vermarktung von Mispelprodukten als regionale Spezialitäten zu fördern und damit ein regionales Kulturgut vor dem Aussterben zu bewahren.

scd