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Mit Boni gegen Personalmangel

Die Luzerner Regierung will dem steigenden Personalmangel in der Pflege entgegentreten. Als Lösung will sie ein finanzielles Anreizsystem schaffen.
Patient in einem Luzerner Pflegeheim. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Patient in einem Luzerner Pflegeheim. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Der Personalmangel der Pflegebetriebe sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Die Luzerner Regierung hat nun ein Anreizsystem ausgearbeitet, das dem Problem zumindest teilweise Abhilfe schaffen soll. «Wir wollen die Ausbildungstätigkeit der Betriebe wie Spitex oder Pflegeheime fördern, um den drohenden Personalmangel in der Pflege entschärfen zu können», sagt Irmgard Dürmüller Kohler, Leiterin der Dienststelle Soziales und Gesellschaft des Kantons Luzern.

Und zwar wie folgt: Betriebe, die kein Personal ausbilden, müssen einen Ausbildungsbeitrag – also einen Malus – in einen Ausbildungstopf bezahlen. Jene Betriebe, die Personal ausbilden, erhalten hingegen einen Bonus. Ein System würde dann jeweils berechnen, wie viel Personal ein Betrieb ausbilden müsste, damit er seinen Bestand halten könnte. Je nachdem, ob er dieses Soll unter- oder überschreitet, kommt der Malus beziehungsweise Bonus zum Zug.

Rahel Schnüriger

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