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Entlebucher Bergkäserei
lädt zum Abenteuer

Die Bergkäserei Marbach feiert ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Geschenk an die ganze Bevölkerung: Ein Abenteuerpfad mit 20 Posten wartet auf Gross und Klein. Für das Gelingen war eine grenzübergreifende Zusammenarbeit ausschlaggebend.
Ernesto Piazza
Kathrin Gerber (von links), Regula Jaun, Gaby Kaufmann und Beat Gerber beim neuen Abenteuerpfad. (Bild: Pius Amrein (Marbach, 5. Juni 2018))

Kathrin Gerber (von links), Regula Jaun, Gaby Kaufmann und Beat Gerber beim neuen Abenteuerpfad. (Bild: Pius Amrein (Marbach, 5. Juni 2018))

Seit mittlerweile 10 Jahren ist die Bergkäserei Marbach AG im Dorf präsent und versucht sich in einem hart umkämpften Markt zu behaupten. Das bedeutet auch: Innovationen sind gefragt. Zur neusten Errungenschaft gehört der Abenteuerpfad unter dem Motto «Sagenhaftes Gezwitscher-Abenteuer am Bach». Michael Jaun, der zusammen mit seiner Frau Regula die Bergkäserei leitet, sagt dazu: «Anstelle eines Jubiläums war es uns wichtig, etwa Nachhaltiges für Familien zu kreieren.» Am Wochenende vom 16. und 17. Juni wird der Pfad offiziell eröffnet.

«Er ist ein schon lange gehegter Wunsch von Regula gewesen», begründet Michael Jaun diesen Schritt. Unter ihrer Leitung hatte sich das Projekt – und somit ein rund drei Kilometer langer Pfad – während zirka zwei Jahren entwickelt. Neben Gaby Kaufmann – sie schrieb und illustrierte das dazugehörende Kinderbuch – beteiligen sich daran auch Kathrin und Beat Gerber auf dem im Bernbiet gelegenen Archehof in Schangnau. Dorthin führt der Pfad mit Ausgangspunkt Bergkäserei Marbach. «Das Angebot soll zu einem Erlebnis für Gäste und Einheimische, für Familien, für Grosseltern mit ihren Enkeln, für Schulklassen, überhaupt für alle Naturfreunde werden», erklärt Regula Jaun. Bei 20 interaktiven Posten warten für Gross und Klein verschiedene Aufgaben. Und für denjenigen, der sich genügend Zeit reserviert hat, gibt es auch eine Brätelstelle.

Und es stand schnell fest, dass das Thema mit einheimischen Hauptdarstellern abgehandelt werden soll. Die Wahl fiel auf die Rauchschwalbe, die Bachstelze und den Spatz. Im Kinderbuch und unterwegs werden die drei Vögel mit namens Mar (Meer), Sol (Sonne) und Lou (Luna/Mond) mit Lebenssituationen konfrontiert. «Vor rund zehn Jahren bin ich einer Familie begegnet, deren Kinder diese Namen trugen. Das hat mich nicht mehr losgelassen», begründet Regula Jaun diese Wahl. Den Weg und das Kinderbuch sieht sie als ideale Kombination. Ihre Mitprotagonisten seien von der Idee ebenfalls begeistert.

«Die Realisierung war nicht immer ein Spaziergang»

Die in Langnau im Emmental lebende Gaby Kaufmann hat bereits als Kind gerne gezeichnet und Geschichten geschrieben. Sie ist auch in der Entwicklung von Projekten im Tourismusbereich tätig. Kaufmann hat ebenfalls erfahren, wie Kindern von spannenden Geschichten lernen. Durch diese Erfahrungen und aufgrund der selbst erfundenen Kinder-Krimis durch Langnau, ist bei ihr die Idee entstanden, Erlebnisse für Familien zu schreiben. Beim Abenteuerpfad ging sie sehr minutiös vor, wie Kaufmann erläutert. Für sie war es wichtig, erst den Weg abzulaufen und Eindrücke zu sammeln, dann Recherche über die Bergkäserei und den Archehof aber auch über die drei Vögel zu betreiben. Und letztlich galt es, aus all den gesammelten Themen eine Geschichte zu kreieren.

Und was war die Motivation der Gerbers aus Schangnau? «Wir wollten etwas Neues wagen.» Der Archehof ist ein Begegnungszentrum, wo die Erhaltung und Förderung gefährdeter Nutztiere noch eins zu eins erlebt werden kann. Jetzt, da die Vollendung des Weges kurz bevorsteht, können vor allem Michael und Regula Jaun aufatmen. «Die Realisierung war aber beileibe nicht immer ein Spaziergang», weiss Regula Jaun. Und man sei auch auf Unterstützung angewiesen gewesen. So mussten Landbesitzer ihr Einverständnis geben und «wir durften bei der Gemeinde Escholzmatt-Marbach, der Entlebucher Bank und der Agentur Planet Luzern auf finanzielle Unterstützung zählen», betont Regula Jaun.

Mehr zur Eröffnung des Abenteuerpfads hier

Neuer Schutzwaldpfad in Heiligkreuz eröffnet

Am Dienstag ist in Heiligkreuz offiziell der Schutzwaldpfad eröffnet worden. Hintergrund: Im Jahr 2016 spendete die Helvetia Versicherung zur Aufforstung des Schutzwaldes 10'000 Bäume. Der Pfad wurde im vergangenen Herbst fertiggestellt und führt entlang des bereits bestehenden Wanderweges vom Kraftort Heiligkreuz bis zum Aussichtspunkt Oberstole in der Gemeinde Schüpfheim.

Auf acht Tafeln erhalten die Besucher Informationen zur Bedeutung des Waldes im Zusammenhang mit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise zum Thema Schutzfunktion. Die Länge des Pfades bis zum Picknickplatz beim Oberstolehüttli beträgt rund 2,5 Kilometer. Es gibt aber auch einen Rundweg von circa fünf Kilometern. Alle Aufwendungen – inklusive Eigenleistungen der Dienststelle Landwirtschaft und Wald – belaufen sich auf rund 34 000 Franken. (ep)

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