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Mit oder ohne Pilot – Luftwaffe testet Weltneuheit

Derzeit ist auf dem Flugplatz in Emmen ein weltweit einzigartiges Flugzeug stationiert. Es soll helfen, Kollisionen zu vermeiden.
Das Testflugzeug «Centaur» auf seinem ersten Rundflug über der Zentralschweiz: Ab 2014 wird es ohne Pilot im Cockpit seine Runden drehen. (Bild: pd)

Das Testflugzeug «Centaur» auf seinem ersten Rundflug über der Zentralschweiz: Ab 2014 wird es ohne Pilot im Cockpit seine Runden drehen. (Bild: pd)

Eigentlich ist das Flugzeug mit dem Namen Centaur eine ganz normale zweimotorige Propellermaschine mit vier Sitzplätzen. Das Besondere: Es ist das erste serienmässige Flugzeug, bei dem der Pilot nur optional ist. Das heisst, die Maschine kann wahlweise auf drei Arten geflogen werden: ganz normal mit einem Piloten an Bord, komplett ferngesteuert oder ferngesteuert mit einem Piloten an Bord, der nur dann eingreift, wenn es nötig ist. Gebaut worden ist es vom österreichischen Flugzeughersteller Diamond Aircraft Industries mit Hauptsitz in Wien. Für die technologische Ausstattung zeichnet die amerikanische Firma Aurora Flight Science in Virginia verantwortlich.

450 000 Franken Miete pro Jahr

Das weltweit einzigartige Flugzeug ist seit dem 28. November auf dem Flugplatz in Emmen stationiert. Bestellt hat es die Armasuisse, die Beschaffungsorganisation für Rüstungsgüter der Schweiz. Das Flugzeug wird gemietet – für rund 450 000 Franken pro Jahr. Der Mietvertrag läuft zehn Jahre, ist aber ab 2014 jährlich kündbar. Die Schweizer Luftwaffe wird den Centaur ab April testen. Bis dahin wird das Flugzeug mit zusätzlichen Sensoren ausgerüstet, die sich bereits im Besitz der Armasuisse befinden. Die Luftwaffe wird das kleine Flugzeug dann für Versuche nutzen. Die neue Technik könnte schliesslich den unbemannten Drohnen der Schweizer Luftwaffe zugutekommen, die dereinst ersetzt werden müssen.

Alexander von Däniken

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