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MITTAGSTISCH: Maihöfliwirt kocht künftig in Meggen

Im Neubau des Megger Schulhauses Hofmatt 4 wird Peter Burri in der Gastroküche am Herd stehen. Der 14-Gault-Millau-Punkte-Koch verlässt die Stadt Luzern nach 20 Jahren.
Sandra.ziegler@luzernerzeitung.ch
Eingang des Restaurants Maihöfli in der Stadt Luzern. (Bild: René Meier (Luzern, 21. Februar 2018))

Eingang des Restaurants Maihöfli in der Stadt Luzern. (Bild: René Meier (Luzern, 21. Februar 2018))

Peter Burri wird ab Ostern in der Gemeinde Meggen für den Mittagstisch der familienergänzenden Betreuung zuständig sein. Der Koch mit 14 Gault-Millau-Punkten war 20 Jahre Wirt des Restaurants Maihof in Luzern. Dass er das «Maihöfli» verlässt, wurde vergangenen November bekannt (wir berichteten).

Nun also Meggen: Gibt es künftig Mehrgänger für die Kids? Gesamtschulleiter Urs Kaufmann winkt ab: «Nein, es werden weiterhin kindergerechte Menüs serviert. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Peter Burri.»

Verpflegung von 100 Personen

Mit der Erweiterung des Primarschulzentrums Hofmatt 4 entstehen in Meggen die zentralen schul- und familienergänzenden Tagesstrukturen. Im Parterre des Anbaus ist eine Produktionsküche von 36 Quadratmetern eingebaut, in den Obergeschossen entstehen Ess- und Aufenthaltsräume. «Das war nötig, um diversen Bedürfnissen gerecht zu werden», sagt FDP-Gemeindeammann HansPeter Hürlimann. Meggen zählt an die 600 Schüler. Die neue Küche ist für die Verpflegung von 100 Personen ausgelegt und kostet die Gemeinde für die Innenausstattung rund 160 000 Franken.

Für den Küchenbetrieb suchte die Schule einen Koch. Auf die Ausschreibung hätten sich 35 Personen gemeldet, sagt Urs Kaufmann. Peter Burri bekam den Zuschlag auch deshalb, weil er Erfahrung mit Schulküchen aufweist. Den Küchenbetrieb wird er in eigener Regie führen. Dazu wurden eine Leistungsvereinbarung und Rahmenbedingungen zusammen mit einem Gastroberater ausgearbeitet. Bisher, so Kaufmann, wurde das Essen extern angeliefert, da eine Küche fehlte: «Wir hatten keinen grossen Einfluss auf die Auswahl der Speisen, es wurde gegessen, was geliefert wurde.» Mit der Küche vor Ort können spezielle Bedürfnisse, sei es gesundheitlicher oder kultureller Natur, berücksichtigt werden. An Spitzentagen werden bereits heute über 70 Schülerinnen und Schüler verpflegt und betreut sowie wöchentlich rund 260 Mittagsmenüs bezogen.

Flexibilität entspricht einem Bedürfnis

Pro Mahlzeit rechnet die Gemeinde mit 16 Franken. Darin enthalten seien die Lebensmittelkosten und der Honoraranteil des Küchenbetreibers. Kaufmann: «Das Angebot kann von Montag bis Freitag genutzt werden oder auch nur an einzelnen Tagen.» Die Flexibilität entspreche einem Bedürfnis; so verzeichnete man zu Beginn des aktuellen Schuljahres bereits über 60 Neuanmeldungen. Kaufmann ist überzeugt, dass der Entscheid, die Mittagessen vor Ort frisch zuzubereiten, einen Gewinn darstellt. «Auch besteht jetzt die Möglichkeit, den Mittagstisch in Projekte miteinzubeziehen.» Als Beispiele nennt er das Thema Markt, Halloween oder auch die Fasnacht.

Sandra Monika Ziegler

sandra.ziegler@luzernerzeitung.ch

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