MITTELALTER: Ritter überfallen die Burg von Rickenbach

Rickenbach dreht die Zeit zurück. Das Mittelalterfest soll zu einer Institution werden und den Wiederaufbau der Burg ermöglichen.

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Am Burgfest in Rickenbach: die Ritter vom Löwenritterspektakel. Das sind Albrecht von Uri, Philipp von Meran, Lothar von Speier und Rudolf von Habsburg (von links). (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Am Burgfest in Rickenbach: die Ritter vom Löwenritterspektakel. Das sind Albrecht von Uri, Philipp von Meran, Lothar von Speier und Rudolf von Habsburg (von links). (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Die Burg «Hintere Rynach» ist zwar längst abgetragen - die Steine ihrer Mauern dienten vor 500 Jahren dem Aufbau der Rickenbacher Kirche - doch nun sind wieder Ritter im Tal an der Grenze zum Aargau zu sehen. Zum 800-Jahr-Jubiläum der Luzerner Gemeinde Rickenbach fanden sich Personen bereit, die reiche Historie der Burg wiederzubeleben.

Ihr Chef Othmar Frank orientierte sich dabei an deutschen Vorbildern, wo kleine Gemeinden mit solchen Festen die Restaurierung ihrer Burgen finanzierten. «Das langfristige Ziel ist, die Ruine wieder aufzubauen», sagt er zu den Plänen. Kurzfristig wird eine regelmässige Wiederholung des Fests angestrebt.

Am Samstag also boten die Shows der «Löwenritter» viel Spektakel. Hoch zu Ross absolvieren vier Ritter Lanzenkämpfe und dergleichen. Die Zuschauer, einige hundert sind gekommen, sind begeistert. Am Sonntag gibts noch einmal das volle Programm, inklusive «Löwenritter», Ritternachwuchs, Kinderspielen, Markt und Festwirtschaft zu erleben.

fw

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.