Mittelschwer verletzt beim Sturz in Baugrube

Ein junger Mann fiel am frühen Neujahrsmorgen auf der Luzerner Allmend in eine etwa acht Meter tiefe Baugrube. Er hat sich dabei mittelschwer verletzt.

Drucken
Teilen
Die Baustelle der Zentralbahn auf der Luzerner Allmend ist wesentlich unter Tag. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Die Baustelle der Zentralbahn auf der Luzerner Allmend ist wesentlich unter Tag. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Glück im Unglück hatte der 22-Jährige, als er am Neujahrsmorgen auf der Luzerner Allmend in eine Baugrube fiel und sich dabei «nur» mittelschwer verletzte. Er konnte, nachdem sein Rufen aus acht Metern Tiefe zufällig gehört wurde, durch die Feuerwehr geborgen werden.

Wie die Luzerner Polizei in einer Medienmitteilung schreibt, hörten Mitarbeiter eine Bewachungsgesellschaft auf der Luzerner Allmend kurz vor 02.00 Uhr anhaltendes Rufen aus dem Baustellenbereich der Zentralbahn und alarmierten die Polizei. Beim Absuchen des Geländes durch die Polizei konnte in einem der Gräben - in ca. 8 Metern Tiefe - ein offensichtlich verletzter Mann festgestellt werden.

Mittels so genannter Tiefenrettung durch die Feuerwehr konnte der junge Schweizer geborgen und durch den Rettungsdienst ins Spital Luzern überführt werden. Gemäss ersten Ermittlungen habe er fast zwei Stunden im Graben gelegen, der mit 50 cm hohem Wasser angefüllt war. Wie er in die komplett gesicherte Baustelle gelangte sei, werde zurzeit noch abgeklärt, so die Polizei.

kst