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Mitten im Luzerner Wald wird Theater gespielt

Die Freiluftproduktion «Das kalte Herz» der Theaterfabulaktur gastiert im Wald beim Konservatorium in Luzern. Unter die Zuschauer mischen sich auch Tiere, die keinen Eintritt zahlen.
Yvonne Imbach
Spielszene aus dem Theaterstück «Das kalte Herz» im Dreilindenpark in Luzern. (Bild: Corinne Glanzmann, 30. August 2018)

Spielszene aus dem Theaterstück «Das kalte Herz» im Dreilindenpark in Luzern. (Bild: Corinne Glanzmann, 30. August 2018)

Bauersfrau Alma kommt an diesem Donnerstagabend aus dem Wald beim Dreilindenpark und warnt die Zuschauer: «Im Wald lebt Holzfäller Michel, er raubt die warmen Herzen der Menschen und legt ihnen einen kalten Stein in die Brust!» Zum Glück gäbe es noch das «Schatzchrättli». Dieses Waldwesen erfülle den Menschen ihre Wünsche.

Dann folgen die wetterfest angezogenen Zuschauer Alma in den Wald und dürfen in einer Lichtung Platz nehmen, wo die Geschichte «Das kalte Herz», frei nach Wilhelm Hauff, gut neunzig Minuten gespielt wird.

Der Wald bietet perfekten Hintergrund

Die sieben Mitglieder des Kollektivs Theaterfabulaktur haben sich letztes Jahr zusammengefunden und bringen heuer ihren Erstling unter der Regie von Brita Kleindienst auf die Freiluftbühne. Warum wurde der Wald gewählt? Spielerin Anna Suter: «Wir wollten etwas Gruseliges an einem speziellen Ort schaffen. Für diese Geschichte bot sich der Wald sehr gut an.» Das Märchen (geeignet ab 10 Jahren) über Gut und Böse wird vom Ensemble wunderbar zum Leben erweckt.

Wo auf den ersten Blick ausser einem Unterstand, der die Instrumente schützt, keine Kulisse zu erkennen ist, bietet der Wald den idealen Hintergrund. Luzern ist nach Olten und Langnau der dritte Aufführungsort. Anna Suter sagt: «Jeder Wald ist anders. Hier sind die Bäume sehr hoch, da werden wir klein und müssen viel Energie zeigen.» Das gelingt dem Ensemble sehr gut. Aus dem Nichts erscheinen Möbel, unzählige Kostümwechsel werden vollzogen, Auf- und Abgänge passieren wie von Zauberhand.

Noch gibt es Tickets für Samstag

Immer sind die sechs Spielerinnen und der Spieler in der jeweiligen Rolle, die Charaktere sind verinnerlicht, die Vielfalt an Mimik, Stimmlage und Gestik begeistert. Das Theatervergnügen lässt sich an diesem Abend auch eine Katze nicht nehmen. Sie teilt ihr Revier mit zahlreichen Vögeln, die ihr Abendlied anstimmen, und einer Fledermaus, die auch einmal Statistin sein will. Das Publikum ist hingerissen.

Hinweis: Restkarten für die letzten Aufführungen vom Samstag, 1. September, um 14 und 19 Uhr, im Dreilindenpark (Konsipark) sind unter www.theaterfabulaktur.ch erhältlich.

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