MOBILITÄT: Mehr Informationen über Verkehr

Der Kanton Nidwalden wird zur vertieften Analyse im Bereich «Mobilität» die Anzahl der Interviews mit Verkehrteilnehmern auf 600 aufstocken. Die grössere Anzahl genauer Angaben soll verbessernde Massnahmen in der Gesamtverkehrskonzeption ermöglichen.

Merken
Drucken
Teilen
Stau im Kreisel beim Bahnhof Stans. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Stau im Kreisel beim Bahnhof Stans. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Wie aus einer Mitteilung der Nidwaldner Staatskanzlei hervorgeht, verursacht dies einmalige Mehrkosten in der Höhe von 21'280 Franken. Der Regierungsrat hat einen entsprechenden Kredit bewilligt.

Verkehrspolitik sowie Verkehrsplanung und -wissenschaft seien auf aussagekräftige Informationen über die Personenmobilität angewiesen. Der so genannte Mikrozensus Mobilität und Verkehr (MZMV) der ständigen Schweizer Wohnbevölkerung liefert hierzu eine der wichtigsten Datengrundlagen. Die Erhebung wird seit 1974 alle 5 Jahre durchgeführt. Gegenwärtig läuft die Planung des Mikrozensus Mobilität und Verkehr 2010. Gemäss Stichprobenplan sind im Kanton Nidwalden insgesamt 296 Befragungen vorgesehen.

Genauere Informationen
Die Erfahrungen würden aber zeigen, dass dieser Umfang nicht genügend aussagekräftige Ergebnisse liefert. Um vertiefte Analysen durchführen zu können und um eine höhere Genauigkeit für die Schlüsselmerkmale zu erzielen, plant der Kanton Nidwalden eine Aufstockung der Stichprobe auf 600 Interviews.

Die Daten aus dem der Mikrozensus Mobilität und Verkehr gelangen insbesondere im Agglomerationsprogramm Stans zum Einsatz. Im Rahmen der Gesamtverkehrskonzeption soll mit Hilfe dieser Daten aufgezeigt werden, welche Massnahmen für die künftige Bewältigung der Verkehrsströme notwendig sind.

kst