Modeschau im Luzerner KKL künftig ohne 15'000-Franken-Beitrag des Pro-Senectute-Gönnervereins

Der Gönnerverein der Pro Senectute Luzern unterstützt den «Fashion Day» nicht mehr. Auch sonst hat der Club Sixtysix Änderungen geplant.

Alexander von Däniken
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Der Gönnerverein der Pro Senectute hat den «Fashion Day» im KKL jedes Jahr mit 15'000 Franken unterstützt. Damit ist ab nächstem Jahr Schluss, wie Ida Glanzmann am Rande der GV des Gönnervereins Club Sixtysix am Donnerstagabend gegenüber unserer Zeitung erklärte. Glanzmann ist Präsidentin des Gönnervereins und bis Ende Mai 2020 auch Präsidentin des Stiftungsrats der Pro Senectute. Zudem ist die Altishofer CVP-Nationalrätin Verwaltungsratspräsidentin der LU Couture AG, für die ein Verein die Modeschau organisiert.

Weitergeführt werde die Partnerschaft, wonach Club-Sixtysix-Mitglieder von einem 10-Prozent-Rabatt auf LU-Couture-Kleider profitieren.

Pro-Senectute-Chef neu in Gönnerverein-Vorstand

An der Generalversammlung selbst wurde Ruedi Fahrni, Geschäftsleiter der Pro Senectute, als Vertreter der Senioren-Organisation in den Vorstand des Gönnervereins gewählt, wie der Verein gestern mitteilte. Die zur Wiederwahl zur Verfügung stehenden Vorstandsmitglieder Ida Glanzmann und Peter Dietschi wurden für eine weitere Amtszeit in ihren Ämtern gewählt. Auch Dietschi ist im Verwaltungsrat der LU-Couture AG.

Weiter genehmigten die Mitglieder die Jahresrechnung. Diese verzeichnet 77'700 Franken an Einnahmen durch Mitgliederbeiträge, wie Glanzmann auf Anfrage erklärt. Davon gingen rund 60'000 Franken an die Pro Senectute. Der Jahresbeitrag für ein Einzelmitglied beträgt 66 Franken (daher der Name), für Firmen 666 Franken. Die Mitglieder profitieren von 181 Einkaufsvergünstigungen in verschiedenen Geschäften.

Glanzmann hält fest, dass es sich bei den teilnehmenden Geschäften und dem Club Sixtysix um Partnerschaften handelt. Der Club wiederum müsse gemäss Statuten Fundraising betreiben, was auch mit dem «Generationenprojekt Fashion Day» gemacht worden sei. Sie kündigt aber an, dass sich der Club Sixtysix im kommenden Frühling Gedanken über die künftige Ausrichtung mache; etwa zur Nähe mit Pro Senectute oder zu persönlichen Verbindungen in den betreffenden Gremien.

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