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Möbel Pfister schliesst Filiale in Luzern

Die Möbel Pfister AG gibt ihre Filiale an der Zürichstrasse 33 in Luzern Ende dieses Jahres auf. Hauptgrund sei eine bevorstehende Gebäudesanierung, begründet das traditionsreiche Schweizer Möbel- und Einrichtungshaus diesen Schritt. Zudem gebe es eine attraktive Alternative im Wohncenter Emmen.
Hugo Bischof
Die Möbel-Pfister-Filiale an der Zürichstrasse 33 in Luzern: Sie wird per Ende 2019 geschlossen. Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 15. Januar 2019).

Die Möbel-Pfister-Filiale an der Zürichstrasse 33 in Luzern: Sie wird per Ende 2019 geschlossen. Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 15. Januar 2019).

Das Möbelhaus Pfister schliesst seine Filiale an der Zürichstrasse 33 in Luzern Ende dieses Jahres. Das bestätigt Alfredo Schilirò, Mediensprecher der Möbel Pfister AG Schweiz, auf Anfrage. «Der Mietvertrag der Pfister-Filiale Luzern läuft bis Ende 2019», so Schilirò. «Die Möbel Pfister AG hat entschieden, die Option auf Vertragsverlängerung des Mietvertrags nicht wahrzunehmen und wird die Fläche per 31. Dezember 2019 aufgeben.»

Der Hauptgrund für die Schliessung sei, dass die geplante Sanierung des Gebäudes seitens des Vermieters hohe Investitionen von Pfister auf der Verkaufsfläche bedingen würden, sagt Schilirò. «Zudem wäre während den Sanierungsarbeiten der Betrieb der Filiale durch Lärm, Staub, Flächenverschiebungen und so weiter massiv eingeschränkt.» Kundinnen und Kunden stehe mit der Pfister-Filiale im Wohncenter Emmen zudem eine attraktive Alternative in der Region Luzern zur Verfügung.

Möbel Pfister verzeichnet starkes Wachstum im Online-Angebot

Ob ein allfällig steigender Mietpreis für das Gebäude an der Zürichstrasse 33 mit ein Grund für die Schliessung ist, dazu sagt der Pfister-Mediensprecher nichts. Auch nicht dazu, ob allenfalls sinkende Umsätze zur Schliessung führten. «Wir äussern uns nicht zum Geschäftsgang einzelner Filialen», erklärt Schilirò. Er betont aber: «Die Möbel Pfister AG gewinnt Marktanteile und verzeichnet mit rund 30 Prozent ein überproportional starkes Wachstum im E-Commerce.» Mit rund 40 000 Produkten im Webshop sei Pfister der grösste Online-Anbieter im Einrichtungsbereich in der Schweiz, so Schilirò: «Das Unternehmen investiert seit Jahren stark in den E-Commerce-Kanal und in die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette, um die Position als führender Cross-Channel- Anbieter im Einrichtungsbereich weiter auszubauen.»

Möbel Pfister plant keine weiteren Schliessungen

Möbel Pfister hat zurzeit 20 Filialen in der Schweiz. Wird nach der Schliessung der Luzern-Filiale anderswo eine neue Filiale eröffnet? «Aktuell ist keine Neueröffnung geplant», sagt dazu Schilirò. Ebenso wenig geplant ist ein Ausbau der Filiale im Wohncenter Emmen. «Die Pfister-Filiale im Wohncenter Emmen ist bereits eine attraktive Alternative in der Region Luzern», sagt Schilirò . Die Filiale wird weder ausgebaut noch um ein Outlet erweitert.»

Sein erstes Outlet-Geschäft mit Möbeln und Boutique-Artikeln zu Schnäppchenpreisen hat das Möbelhaus Pfister, das auf eine 136-jährige Geschichte zurückblickt, vor kurzem in seiner Filiale in Suhr eröffnet. «Es ist von Kundinnen und Kunden sehr gut aufgenommen worden», sagt Schilirò. «Entsprechend erfreulich ist der Geschäftsgang.»

Wird es weitere Schliessungen von Möbel-Pfister-Filialen geben? «Nein», sagt Schilirò. «Im Rahmen unserer Omnichannel-Strategie – Verzahnung zwischen stationärem Geschäft und dem Online-Business – ist und bleibt das Filialnetz ein wichtiges Standbein für Pfister.»

Mitarbeiter werden weiter beschäftigt

Die Pfister-Filiale in Luzern ist eine der kleineren Filialen im Filialnetz der Möbel Pfister AG. Gemäss Schilirò sind in Luzern sechzehn Mitarbeitende beschäftigt. «Sie alle wurden ausführlich informiert», sagt der Pfister-Mediensprecher und betont:

«Es sind keine Entlassungen geplant.»

Man prüfe mit allen Mitarbeitenden, sie ab 1. Januar 2020 in einer ähnlichen Funktion im Unternehmen weiter zu beschäftigen oder Alternativen zu finden. Elf Mitarbeitenden konnte gemäss Schilirò bereits ein Jahr vor der Schliessung eine konkrete Lösung angeboten werden. «Und wir sind zuversichtlich, dass wir auch für die fünf weiteren in den nächsten Monaten eine Anschlusslösung finden werden.» Die zwei Lernenden der Filiale Luzern werden ihre Ausbildung in Emmen weiterführen.

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