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Interview

Monique Frey (52)

Luzerner Kantonsrätin (Grüne) und Agronomin
Beatrice Vogel

Monique Frey kandidiert für einen der zwei freien Sitze im Emmer Gemeinderat. Wir haben sie unter anderem gefragt, wie Emmen mit dem Wachstum umgehen soll und wie die Gemeinde die Lebensqualität ihrer Bevölkerung verbessern kann.

Monique Frey. Bild: PD

Monique Frey. Bild: PD

Emmen befindet sich in einer finanziellen Krise. Wo sehen Sie Lösungsansätze für die Finanzprobleme?

Klar ist, dass wir um eine Steuererhöhung nicht mehr herumkommen. Daneben braucht es eine vertiefte Analyse der Ursachen, um zufriedenstellende Lösungswege aufzuzeigen. Und es braucht eine Überarbeitung des innerkantonalen Finanzausgleichs, denn Emmen und die Agglomerationsgemeinden im Allgemeinen sind aktuell übermässig belastet.

Emmen wächst, was Auswirkungen auf die Infrastruktur, aber auch auf die Sozial- und Gesundheitskosten hat. Wie sollte die Gemeinde Ihrer Meinung nach mit dem Wachstum umgehen?

Wir müssen uns auf jene ausrichten, die zu guten Steuerzahlern werden: junge Familien oder innovative Start-Ups. Staffeln wir die Siedlungsentwicklung zeitlich, ermöglicht dies gute soziale Durchmischung und gleichmässige Auslastung der Infrastruktur.

Wie kann die Gemeinde Emmen die Lebensqualität für ihre Bevölkerung verbessern und für Neuzuzüger attraktiver werden?

Leistungen von Schule, ÖV und Freizeit müssen weiter mit hoher Qualität angeboten werden. Start-Ups und Vereine werden von der Gemeinde mit guten Rahmenbedingungen unterstützt. Und damit Neuzuzüger kommen, muss der Strassen- und Fluglärm erträglich bleiben.

Welche politischen Schwerpunkte, die Sie als Gemeinderätin vorantreiben möchten, sind Ihnen persönlich wichtig?

Die Gemeinde muss gute Rahmenbedingungen für alle schaffen. Für mich ist die Ausbildung unserer Kinder wichtig. Sie sollen nach der Schule Lust haben, in einem Beruf als Teil unserer Gesellschaft zu wirken. Dies ist auch die beste Vorsorge gegen ein Abgleiten in die Sozialhilfe.

Welche persönlichen Qualitäten bringen Sie für das Gemeinderatsamt mit?

Ich verfüge über langjährige politische Erfahrung auf Gemeinde- und Kantonsebene und arbeite mich rasch in verschiedene Dossiers ein. Ich setze Prioritäten, verfolge Ziele konsequent und lösungsorientiert. Als einzige Frau werde ich den nötigen erweiterten Blickwinkel in den Gemeinderat einbringen.

Was sagen andere über Monique Frey?

Christian Blunschi, CVP-Fraktionschef: «Ich nehme Monique Frey als seriöse und akribisch vorbereitete Politikerin wahr. Sie vertritt eine pointierte und stark linke Haltung.»

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