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Nationalrats-Rennen: Diese Luzerner Kandidatinnen haben die Politik im Blut

Jacqueline Theiler, Monique Frey und Viktoria Aregger kandidieren im Kanton Luzern für den Nationalrat. Das ist kein Zufall: Schon ihre Väter waren politisch aktiv.
Lukas Nussbaumer
Jacqueline Theiler und ihr Vater Georges Theiler: Sie will für die Luzerner FDP in den Nationalrat, er hatte dieses Amt 16 Jahre lang inne. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. August 2019)

Jacqueline Theiler und ihr Vater Georges Theiler: Sie will für die Luzerner FDP in den Nationalrat, er hatte dieses Amt 16 Jahre lang inne. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. August 2019)

Wie der Vater, so die Tochter. Das trifft auf vier Luzerner Frauen zu, die am 20. Oktober in den National- oder Ständerat gewählt werden wollen. Jacqueline Theiler, Andrea Gmür, Monique Frey und Viktoria Aregger haben die Politik im Blut.

Es gibt aber auch männliche National- und Ständeratskandidaten, die eine politisch aktive Verwandtschaft haben. So SP-Präsident und Ständeratskandidat David Roth. Der 34-Jährige ist der Sohn der früheren SP-Kantonsrätin Regula Roth-Koch. Oder FDP-Nationalratsanwärter Damian Hunkeler. Sein Schwiegervater Edi Engelberger politisierte zwischen 1995 und 2011 im Nationalrat und zwischen 1982 und 1996 im Nidwaldner Regierungsrat – wie der Schwiegersohn für die Freisinnigen.

Vater von Ständeratskandidatin Andrea Gmür war Ständerat

Den im Kanton Luzern bekanntesten Vater hat die 38-jährige Jacqueline Theiler: Georges Theiler, der für die Luzerner FDP zwischen 1995 und 2011 im Nationalrat sass. Dann hängte der heute 70-Jährige noch eine Legislatur im Ständerat an. Eine ebenfalls grosse politische Karriere hinter sich hat der Vater von CVP-Nationalrätin Andrea Gmür-Schönenberger (55), die in den Ständerat wechseln will: Jakob Schönenberger war St.Galler Ständerat, Kantonsrat und Gemeindeammann. Der CVP-Politiker starb am 1. August 2018 im Alter von 86 Jahren.

Auch CVP-Blut in den Adern hat Viktoria Aregger. Die 23-Jährige ist die Tochter des früheren Buttisholzer Kantonsrats Hans Aregger. Als einzige der vier Luzerner Politikerinnen mit Politik im Blut und Ambitionen auf ein Mandat in Bern ist die Grüne Monique Frey (53) nicht in der gleichen Partei wie ihr Vater: Peter Frey gehörte der SVP an, für die er im Gemeinderat von Birr (AG) wirkte.

Doch wie wurden Monique Frey, Jacqueline Theiler und Viktoria Aregger politisiert? Warum wollen sie ein politisches Amt? Und welchen Einfluss hatten die Väter auf das Engagement der je 15 Jahre auseinanderliegenden drei Frauen? Die Antworten finden Sie in den drei folgenden Kurzbeiträgen:

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