Chendermonster rockt Luzern!

Überaus kreativ zeigten sich die grossen und kleinen Teilnehmer beim Chendermonster-Umzug. Einige machten die Zuschauer «gluschtig» – andere gingen in die Luft.

Theres Bühlmann
Drucken
Teilen
Chendermonster in Luzern.
19 Bilder
Chendermonster in Luzern. (Bilder: Philipp Schmidlin, 5. März 2019)
Chendermonster in Luzern.
Chendermonster in Luzern.
Chendermonster in Luzern.
Chendermonster in Luzern.
Chendermonster in Luzern.
Chendermonster in Luzern.
Chendermonster in Luzern.
Chendermonster in Luzern.
Chendermonster in Luzern.
Chendermonster in Luzern.
Diese Straussenfamilie zog am Chendermonschter viele Blicke auf sich.
Bei welchem Arzt er sich wohl hat verbinden lassen?
Sie sagte den Zuschauern wohl die Zukunft voraus.
Ganz schön «gförchig»: Diese Fledermaus stammt wohl aus Transsilvanien.
Einer der Wilden Kerle mit seiner Höhle im Schlepptau.
Chendermonster in Luzern.
Guuggenmusig Chnuupesager am Chendermonster in Luzern am Dienstag, 5. März 2019.

Chendermonster in Luzern.

Darauf hat der Fasnachtsnachwuchs wohl lange gewartet – auf den letzten Tag der närrischen Zeit, der für einige der Dienstag aller Dienstage ist. Der ist traditionsgemäss dem Chendermonschter in Luzern gewidmet. Kurz vor 14.30 Uhr mögen viele Herzen etwas höher geschlagen haben, als es gestern auf dem Mühlenplatz mit dem Marsch durch die Gassen der Luzerner Altstadt losging, an den 13000 Zuschauern vorbei, was ein Rekord bedeutete. Begleitet wurde der Tatzelwurm von sechs Guuggenmusigen der Vereinigten. Ob Einzelmasken, Familien oder Gruppen, die ganze Bandbreite der fasnächtlichen Kreativität, darunter viele Eigenproduktionen, wurde stolz präsentiert – ein Schaulaufen der bunten und sehr fantasievollen Art, schaurig-schön und «schön-gförchig». Um die 1000 Teilnehmer, vielleicht noch etwas mehr, mögen es gewesen sein, so über den fasnächtlichen Daumen gepeilt. Da hat das schöne Wetter auch dazu beigetragen, denn einige Familien entschlossen sich spontan, an diesem Chendermonschter mitzulaufen.

Bärchen, ein Zirkus und jede Menge Astronauten

Da wurden Babys zu Bärchen, Vierjährige zu Prinzessinnen und Teenager zu Afrikaforschern. Der Zirkus Miramaximus zog Blicke auf sich, ein kleiner, aber feiner Wagen. Die erste Kampfpilotin machte ihre Aufwartung, überhaupt gingen viele in die Luft, jede Menge Astronauten machten sich auf den Weg ins All, auch eine Rakete der Nasa. Dagobert Duck mit Gefolge schlängelte sich durch die Menge, ebenso eine Straussenfamilie, sehr aufwendig gestaltet und entsprechend wirkungsvoll. Auch unterwegs: Die Peanuts, überdimensionierte Smileys, eine Ärzteequipe, falls das Fasnachtsvirus zu stark wütet, und ganz klassisch: Clowns, Pippi Langstrumpf. Und ganz aktuell: Helenas Pinguine retten den letzten Eisklotz.

Dass das Leben durchaus ein Zuckerschlecken sein kann, bewiesen Laura Steiner und Dorian Bellwald, die ihren Wagen mit allerlei Leckereien beladen hatten, mit Guetzli, Gebäck und Zuckerwatte, alles in stundenlanger Arbeit hergestellt aus Styropor und Kork oder was die Bastelkiste sonst noch hergab – und alles in Soft-Ice-Farben gehalten. Das machte einen doch ganz schön «gluschtig».

Eines hat dieser Kinderumzug gezeigt: Um den fasnächtlichen Nachwuchs muss einem nicht bange sein.

Das Chendermonschter in voller Länge (Video: Tele 1):