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MONSTERCORSO: Das wars – jetzt sinds noch 379 Tage...

Der würdige Abschluss der Lozärner Fasnacht war imposant. 34'000 Zuschauer verfolgten den Monstercorso.
Der letzte Tusch auf die Fasnacht 2010 in Luzern: Am Monstercorso gaben die Guuggenmusigen noch einmal alles. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der letzte Tusch auf die Fasnacht 2010 in Luzern: Am Monstercorso gaben die Guuggenmusigen noch einmal alles. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Ausgeschränzt, ausgeguuggt, ausgetanzt. Die Lozärner Fasnacht fand am Dienstag im Monstercorso der Vereinigten Guuggenmusigen Luzern ihren mehr als würdigen Abschluss. 34'000 säumten die Strassen und Gassen, um das letzte wuchtige Aufbäumen des rüüdigen Treibens zu geniessen. Aberhunderte Guugger schlängelten sich durch die Menschenmasse und schränzten ihre Klänge in die kalte Nacht. Manchem Guugger war selbst durch die Maske die Müdigkeit anzusehen, die sich in den Tagen seit dem Schmutzigen Donnerstag angestaut hat. Schlaf gibt es jetzt wieder genügend. Und die Ruhezeit dauert 379 Tage. Dann, am 3. März 2011, startet nämlich die nächste Lozärner Fasnacht.

Viele Maskierte
«Es war eine tolle Fasnacht», bilanzierte Andréas Härry, Mediensprecher des Lozärner Fasnachtskomitees (LFK). Im Gegensatz zum letzten Jahr hätten mehr Zuschauer die Umzüge am Donnerstag und Montag besucht – dies zuweilen bei arg winterlichen Temperaturen. «Was mich besonders freut, ist, dass es in diesem Jahr wieder sehr viele Maskierte hatte», so Härry. Das sei ein Trend, der hoffentlich anhalte. Geärgert hat ihn nur die Messerstecherei am Schmutzigen Donnerstag. Er betont aber, «dass dies nichts mit der Fasnacht an und für sich zu tun hat». Auch bezüglich übertriebenem Alkoholkonsum hat Härry einen Rückgang beobachtet: «Es waren weniger Betrunkene unterwegs als auch schon.» Aufgefallen ist ihm hingegen, dass die exzessiven Trinker immer jünger werden. «Das ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die bekämpft werden muss.»

Den Winter vertrieben?
So oder so: Die Fasnächtler haben den Dienstag-Abend mit Sicherheit genossen. Nach den letzten der rund 90 Nummern tobte das Fasnachtsvirus ein letztes Mal auf den Gassen und Plätzen der Altstadt. Auf dass die rüüdigen Töne den Winter nun endgültig vertrieben haben.

Michael Graber

Impressionen vom Monstercorso (Beitrag Martin Erdmann):

Der Monstercorso wird vom Zentralschweizer Fernsehen Tele 1 noch dreimal gezeigt, und zwar am Mittwoch, 17. Februar, am Samstag 20. und am Sonntag 21. Februar, jeweils von 15 bis 17.30 Uhr.

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