MOTORFAHRZEUGKONTROLLE: Frisierte Autos sorgen für Stau

Weil es immer mehr getunte Autos gibt, kommt es im Strassenverkehrsamt zu Engpässen. 12'000 Autos konnten deshalb letztes Jahr nicht geprüft werden.

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Getunte Autos wie dieses bescheren der Motorfahrzeugkontrolle immer mehr Arbeit. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Getunte Autos wie dieses bescheren der Motorfahrzeugkontrolle immer mehr Arbeit. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Das Aufmotzen von Autos boomt. Just am letzten Samstag haben sich in der Tiefgarage der Krienser Disco Mad-Wallstreet über 200 zumeist junge Männer versammelt, um ihre «frisierten» Autos vorzuführen. Allerdings: Was für die einen ein grosser Spass ist, führt im Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern zu Arbeit, Stress und Engpässen.

Während im Jahr 2006 knapp über 600 Stunden für die Prüfung von «Fahrzeugen mit technischen Änderungen» aufgewendet wurden, stieg diese Zahl innert vier Jahren auf knapp 1700 Arbeitsstunden. Immer wieder müssen periodische Nachprüfungen von «normalen» Autos vertagt werden. Letztes Jahr hätten insgesamt knapp 50'000 Personenwagen einer periodischen Nachprüfung unterzogen werden sollen. Die Experten des Strassenverkehrsamtes schafften aber nur rund 38 000 Autos.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.