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MS Mythen fährt nach einmonatiger Zwangspause in der Werft wieder

Nachdem das MS Mythen Anfang Mai auf dem Vierwaldstättersee eine Antriebswelle verloren hatte und Wasser in das Schiff einströmte, ist es nun, nach einem einmonatigem Aufenthalt in der Werft, geflickt. Am Samstag sticht es wieder in See.
Das Motorschiff Mythen, hier ein Bild von 2006, wurde repariert. (Bild: Luzerner Zeitung)

Das Motorschiff Mythen, hier ein Bild von 2006, wurde repariert. (Bild: Luzerner Zeitung)

Die Kosten der Reparatur beliefen sich auf rund 40'000 Franken, teilte die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) AG am Donnerstag mit. Das MS Mythen fuhr am 9. Mai von Brunnen in Richtung Beckenried, als sich nach der Station Gersau die Antriebswelle backbordseitig mit dem Propeller löste und im See versank. Dadurch drang Wasser ein.

Die rund 40 Passagiere konnten unverletzt aussteigen. Es bestand keine Gefahr, dass das Schiff hätte sinken können. In den Folgetagen wurde das MS Mythen ausgewassert um die genaue Ursache zu untersuchen. Schuld war entweder ein Materialschaden oder ein Montagefehler, wie die SGV einige Tage nach dem Unfall bekannt gab.

Nach dem Vorfall wurde zudem versucht, mit einem Tauchroboter die verlorene Welle und den Propeller zu bergen - vergeblich. Das Wasser war zu tief, die Welle blieb unauffindbar. Die SGV hatte sich vom Fund Informationen zur Ursache des Versagens erhofft.

Nun wurde backbordseitig eine neu produzierte Welle eingebaut. Zudem wurde bei beiden Wellenanlagen eine zusätzliche Sicherung eingebaut.

(sda)

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