MS Pilatus wird Hausboot in Venedig

Ein Deutscher will das Motorschiff Pilatus über die Alpen schaffen. In Italien will er es zum Hausboot ausbauen und darauf leben.

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SGV-Direktor Stefan Schulthess auf dem Motorschiff Pilatus, fotografiert am 13. November 2010. (Bild: Boris Bügrisser/Neue LZ)

SGV-Direktor Stefan Schulthess auf dem Motorschiff Pilatus, fotografiert am 13. November 2010. (Bild: Boris Bügrisser/Neue LZ)

Die MS Pilatus ist gerettet. Die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) hat ihr Motorschiff Pilatus verkauft. Neuer Eigentümer ist ein 50-jähriger deutscher Unternehmensberater: Wolfgang Steck aus Bamberg. Dieser will die «Pilatus» nun in Venedig zu einem Wohnboot umbauen. «Einen Liegeplatz habe ich schon», verrät er gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung. Der Kaufpreis für das in die Jahre gekommene Schiff betrug 5000 Franken. Eine Verschrottung hätte die SGV um die 100 000 Franken gekostet

Abtransport spätestens Ende Juli

Der Kaufvertrag mit der SGV ist zwar schon unterzeichnet, doch viele Details sind noch zu klären. Wer zerlegt das Schiff? Auf welcher Route kommt es nach Italien? «Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Entschieden habe ich mich noch nicht», sagt Steck. Bis spätestens Ende Juli wird das ehemalige Kursschiff aber abtransportiert.

Der Deutsche hat eine Vorliebe für Schiffe: Momentan lebt er auf einem umgebauten Kursschiff vom Neuenburgersee auf der Themse in London.

Silvia Weigel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.