Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Müller steht in bester Position

Reporterin Flurina Valsecchi über die Ständeratswahl im Kanton Luzern.
FDP-Ständeratskandidat Damian Müller befindet sich vpr dem zweiten Wahlgang in einer guten Ausgangslage. (Bild Boris Bürgisser)

FDP-Ständeratskandidat Damian Müller befindet sich vpr dem zweiten Wahlgang in einer guten Ausgangslage. (Bild Boris Bürgisser)

Es war am Sonntag der emotionalste Moment im Luzerner Regierungsgebäude: Der FDP-Kandidat Damian Müller wird mit grossem Applaus empfangen. Geklatscht wird von links bis rechts. Das war aussergewöhnlich, denn nicht mal der Bestplatzierte, der bisherige Ständerat Konrad Graber (CVP), erhielt Beifall.

Tatsächlich: Als Newcomer hat Müller eine beachtliche und für viele auch überraschende Leistung gezeigt. Seinen Wahlkampf führte er sehr professionell und mit grossem Budget. Viel zu verdanken hat Müller dem bürgerlichen Schulterschluss zwischen FDP und CVP.

Bei dieser Ständeratswahl ging es um viel, kein Wunder, schickten alle Parteien mit ihren bisherigen Nationalräten ihre besten Rösser ins Rennen. Doch wegen des FDP/CVP-Pakets hatten es die anderen fünf Kandidaten schwer. Ein gutes Resultat erreichte die SP-Frau Prisca Birrer-Heimo mit ihrem 3. Platz, wenn auch mit grossem Abstand zu Graber und Müller.

Wollen die Linken im 2. Wahlgang ernsthaft mitreden, müssen sie zu Gunsten von Birrer-Heimo zusammenspannen, und zwar überzeugter als noch bei den Regierungsratswahlen im Frühling, wo die SP-Kandidatin nicht von allen mit Herzblut unterstützt worden war.

Verzichtet auch die SVP auf eine weitere Kandidatur, dann steht Müller (neben Graber, er ist gesetzt) in bester Position für ein Ticket nach Bern. Gestern im Regierungsgebäude war man sich nicht so sicher, ob sich Müller über den Applaus freute oder ob er eher überrumpelt war. Im Rampenlicht zu stehen, daran muss er sich jetzt rasch gewöhnen. Will er sich im Ständerat, wo viele Kollegen über grosse Erfahrung als Regierungsrat und/oder Nationalrat verfügen, durchsetzen, muss er mehr bieten als clevere Parolen. Die Chance, dies zu zeigen, hat er sich gestern verdient.

Flurina Valsecchi, Reporterin

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.