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Mundart und Hochdeutsch gleichwertig behandeln

Der Luzerner Kantonsrat will in den Kindergärten das Hochdeutsche nicht vernachlässigen. Er hat am Montag die Initiative «für Mundart im Kindergarten» der SVP abgelehnt und dieser einen Gegenvorschlag gegenübergestellt.
Blick in den Kindergarten Maihofhalde. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Blick in den Kindergarten Maihofhalde. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Luzern. Das Parlament empfiehlt mit 77 zu 24 Stimmen den Stimmberechtigten, das Volksbegehren, das als grundsätzliche Unterrichtssprache im Kindergarten die Mundart verlangt, abzulehnen. Stattdessen sollen sie dem Gegenvorschlag, der eine gleichwertige Förderung von Dialekt und Hochdeutsch vorsieht, zustimmen.

Die Ratsmehrheit unterstützte den Gegenvorschlag, weil dieser Flexibilität zulasse und einen unverkrampften Umgang mit den beiden Sprachen fördere. Für die Initiative sprach sich einzig die SVP aus. Mundart sei für die Integration der Kinder gut und sei diesen emotional näher.

Seit einigen Jahren gilt im Kanton Luzern die Regel, dass die Kinder im Kindergarten zum Hochdeutschen angeregt und im Hochdeutschen gefördert werden. Die Kinder dürfen aber auch in hochdeutschen Unterrichtsteilen Mundart reden. Eine Diskussion gab es in der zweiten Lesung vom Montag nicht mehr. (sda)

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